Am 5. Februar rammte die französische RoRo-Fähre »MN Pelican« die Kaiserbrücke in Travemünde. Am Montag begann die Sanierung der Brücke, die im kommenden Frühjahr abgeschlossen sein soll. Die Baukosten werden rund 343.000 Euro betragen. Das Personal der Hafenbehörde »Lübeck Port Authority (LPA)« wird mit eigenen schwimmenden Geräten den zerstörten Brückenoberbau aus Bohlenbelag und Kanthölzern von der Wasserseite aufnehmen und auf Schwimmpontons lagern. Danach werden mit dem Seilbagger auf einem Baggerponton die Stahlbetonbalken, die nicht mehr verwendet werden können, ausgebaut. Die Schwimmramme von LPA wird dann die gebrochenen und deformierten Stahlpfähle und den Stahldalben ziehen und bergen.

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