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  1. Moderator Avatar von Martin Purps
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    AW: Große Seeforellen im Fischernetz


  2. #12
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    AW: Große Seeforellen im Fischernetz

    Schade,das dieser Fisch nicht mehr in Freiheit schwimmt!!!!!

  4. #13
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    AW: Große Seeforellen im Fischernetz

    Vor ein paar Jahren hatten ein Arbeitskollege und sein Sohn beim Hechtschleppen im Bosauer Teil mal eine von 16 Pfund.(Sowas nennt man dann wohl zurecht,Fisch des Lebends)!!!
    Der Traumfisch biss auf auf einen 15cm.großen Woobler.

  6. #14
  7. AW: Große Seeforellen im Fischernetz

    Moin, Michael,
    auch dies ist mir nicht neu!

    Einer meiner "wirklichen" Freunde, der inzwischen verstorbene Günther König aus Kaltenkirchen, hat dort mit einem seiner selbst gebauten Blinker aus V2-A neben großen Hechten vor ca. 20 Jahren eine "Seeforelle" von "gut über 10Pfund" gefangen. Das Bild hat er mir damals selbst im Album gezeigt. Es hat gestimmt.

    Bei den "Seeforellen" dürfte es sich ja wohl um aufsteigende Meerforellen in der Schwentine gehandelt haben, die seit kurzem noch die "letzte Fischtreppe" im Bereich Raisdorf erhalten hat.

    Es dürft daher wohl mit noch mehr derartigen Fettflossen auch im Plöner See zu rechnen sein, oder?

    Greez... Wolfgang
    Geändert von WST (21.04.15 um 22:39 Uhr) Grund: Tippfehler
    http://wst.kabelhomepage.de aktualisiert:19.10.2008
    Im Internet gibt es eine Person mit gleichem Namen und Bild... das bin aber nicht ich... bei mir gibt es doch noch ein wenig mehr Haare auf dem Kopf! *smile*

  8. #15
  9. Mitglied Avatar von Michael Kuhr
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    AW: Große Seeforellen im Fischernetz

    Eben nicht, Wolfgang. Sie heißen Seeforellen, weil sie auch im See groß geworden sind. Der Fischwirtschaftsmeister Helmut Schwarten zum Beispiel und Hannes Fischer vom Kreisangelfischerverband OH aber auch unser Fischereiberater Martin Purps sind in dieser Sache bemüht. Sie haben Meerforellenbrütlinge in den Bächen und Auen um die Holsteinische Seenplatte ausgesetzt. Die Meerforellen schaffen es (leider...) noch nicht, von der Kieler Förde in die Schwentine bis zum Großen Plöner See einzuziehen.

  10. #16
  11. AW: Große Seeforellen im Fischernetz

    In der Ostsee darf ich mehr als ein Dutzend Köder mit Motorkraft am FC-Vorfach schleppen, aber auch ganzjährig am Strand stehen und alles mitnehmen was mehr als 40cm hat.

    An den Schelswig-Holsteinischen Seen hingegen darf ich - wenn überhaupt - nur mit einer Rute vom langsamen Ruderboot aus schleppen, und da muß dann meist noch ein "Raubfischvorfach" vor. Moderne Methoden wie Vertikalangeln scheitern meist schon am Verbot von Echoloten bzw. eigener Boote von Gastanglern, wenige Gewässser ausgenommen.

    Salmo Trutta wird im Bach geboren und zieht dann zum Fressen ins nächst größere nahrungsreiche Gewässer - Der einzige Unterschied zwischen der Meerforelle und der Seeforelle ist doch dass es für erstere in Schleswig-Holstein eine etablierte Angelfischerei gibt von der jeder schon gehört hat und für letztere nicht. Die wenigen Spezialisten die sich auf ihren Seen auf große Forellen eingeschossen haben halten schön die Klappe, und wenn doch mal ein Fisch für Aufsehen sorgt ist es eben eine verirrte Meerforelle.

    Ich habe schon viele Forellen im NO-Kanal (das ist für mich ein See) als auch in Finnlands ausgesüßter Ostsse gefangen ohne dabei irgendwelche relevanten Unterschiede erkennen zu können. Im Alpenraum mag es anders sein, da gibt es vielleicht verscheidene Stämme von Bach- und Seeforellen die sich in Wachstum und Aggressivität unterscheiden (wie auch die Britische Ferox Trout), aber hier bei uns sehe ich das nicht.

    Gruß

    Frank

  12. #17
  13. Moderator Avatar von Martin Purps
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    AW: Große Seeforellen im Fischernetz

    Bei der Förderung (Fischhorizonte) aus der Fischereiabgabe S-H wird nur noch von "Forellen" gesprochen. Jede der bei uns heimischen drei Formen ist in der Lage sich entsprechend der Umweltbedingungen individuell "umzuformen", man nennt sowas "Plastizität". Die Seeforellen in den Plöner Seen stammen zum Teil von einem seit Jahrzehnten natürlich reproduzierenden Stamm (Seeforellen + Bachforellen), aber auch schon zum Teil von Nachkommen eines Meerforellenbesatzes, auf den in anderen kleinen Auen wiederum (hoffentlich) inzwischen stabile Bachforellen zurückgehen. Von der Oberen Fischereibehörde wurde kürzlich die Durchgängigkeit der Schwentine zur Ostsee anerkannt, so dass ganz offiziell ein geförderter Forellenbesatz erfolgt. Ob daraus nun See- oder Meerforellen werden, spielt für den Angler keine Rolle, denn er wird keinen Unterschied zwischen dem Fisch aus der Ostsee oder dem Plöner See sehen, vielleicht schmecken oder wiegen.

    Die Forellen werden aktuell durch Schwarzangelei bedroht. Da wird mit dem Wurm direkt im Laichhabitat gefischt, wetterbedingt natürlich auch außerhalb der Laichzeit. Leider sind diese Auen etwas abgelegen. Deswegen haben wir die Fischereiaufsicht S-H alarmiert, die nun intensiv kontrolliert. Jäger und Landwirte haben auch die Augen offen. Es wird bei diesen abgelegenen Bächen leider gelegentlich behauptet, dass sie "freie Gewässer" sind, nur weil dort keine Angelverein sitzt. Das ist definitiv falsch, es gibt nicht einen Bach in S-H ohne Fischereirecht und wer dort ohne schriftliche Erlaubnis angetroffen wird, ist höchstwahrscheinlich ein Schwarzangler, der eine Straftat begeht. Typisch auch für die Alster in S-H.

  14. #18
  15. Moderator Avatar von Martin Purps
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    AW: Große Seeforellen im Fischernetz

    Schade,das dieser Fisch nicht mehr in Freiheit schwimmt!!!!!
    Wohl im Bezug auf den verlinkten Artikel?
    Natürlich schwamm dieser Fisch später in Freiheit weiter, aber nachdem er viele tausend Eier gespendet hatte. Inzwischen ist diese Au ein Referenzgewässer für das Besatzprogramm, deswegen findet dort auch kein Laichfischfang mehr statt. Der abgebildete Fisch dürfte inwischen an Altersschwäche gestorben sein, wenn ihn kein Angler erwischt hat oder Otter

  16. #19
  17. AW: Große Seeforellen im Fischernetz

    Zitat Zitat von Frank Jig Beitrag anzeigen
    Ich habe schon viele Forellen im NO-Kanal (das ist für mich ein See) als auch in Finnlands ausgesüßter Ostsse gefangen ohne dabei irgendwelche relevanten Unterschiede erkennen zu können. Im Alpenraum mag es anders sein, da gibt es vielleicht verscheidene Stämme von Bach- und Seeforellen die sich in Wachstum und Aggressivität unterscheiden (wie auch die Britische Ferox Trout), aber hier bei uns sehe ich das nicht.
    Frank
    Dank von mir für dieses Statement!
    http://wst.kabelhomepage.de aktualisiert:19.10.2008
    Im Internet gibt es eine Person mit gleichem Namen und Bild... das bin aber nicht ich... bei mir gibt es doch noch ein wenig mehr Haare auf dem Kopf! *smile*

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