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  1. Mitglied Avatar von degl
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    AW: Sachliche Fragen zum LSFV und DAFV

    Also langsam kommt "man" mit den "Begrifflichkeiten" nicht mehr mit

    Gem. Beschluss wurde fristgerecht zum ende 2016 die Mitgliedschaft im DAFV beendet...............

    Sollte sich aber was ändern, so wird evtl. die "Kündigung" nochmal überdacht.............sehe ich das jetzt richtig?

    Als erstes sollte sich die Meinung innerhalb des LSFV-SH festigen.................sonst bekommen wir die "Fragen" immer wieder vorgelegt

    gruß degl
    möge der Fisch mit euch sein

  2. #22
  3. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Sachliche Fragen zum LSFV und DAFV

    Zitat Zitat von ossi1959 Beitrag anzeigen
    Der LSVF-SH hat gem Mitgliederbeschluss zum 31.12.2016 die Mitgliedschaft zum DAFV gekündigt. Nun schreibst du, die Mehrheit der Landesverbände entscheidet??? Das widerspricht doch dem Votum in SH, oder?
    Man Jörg....

    Ich weiß echt nicht, wo du das immer liest.... und dir das her interpretierst, oder schickt dich einer vor, der dich ins Boxhorn jagen will?

    Wo hat Robert das:

    Nun schreibst du, die Mehrheit der Landesverbände entscheidet???
    geschrieben?

    Sorry, aber die Textpassage finde ich nicht.


    Er hat das geschrieben:

    Aber ob die Mehrheit der auf der entscheidenden Versammlung anwesenden Delegierten der LSFV-Vereine den Fortbestand unserer DAFV-Mitgliedschaft befürwortet, wird von der Entwicklung des Bundesverbandes in diesem Jahr abhängen.
    und

    die Mehrheit (auf unserer LSFV-Versammlung, also der Vertreter der LSFV-Vereine) entscheidet.
    Da steht nichts von Landesverbänden..., wäre auch völlig paradox, wenn die über unsere Meinung entscheiden würden, das lässt unsere Satzung überhaupt nicht zu.

    Also....:

    Die Vertreter, die von den im LSFV-SH organisierten Vereinen zur JHV des LSFV-SH geschickt werden entscheiden über den Verbleib oder nicht Verbleib im DAFV. Und dies hängt von der Entwicklung des Bundesverbandes in 2016 ab und wird gemessen an den Erwartungen, die man dem Bundesverband schriftlich übermittelt hat.

    Die Kündigung zum 31.12.2016 war wieder unter Vorbehalt der Entscheidung der Vereine, die dem LSFV-SH angeschlossen sind, insofern ist die endgültige Kündigung nach wie vor von den Vereinen abhängig, also auch der Stimmen deines Vereines.... Und das wollten die Vereine mehrheitlich so und haben entsprechend mit einer Mehrheit genau dafür gestimmt.
    Gruß Dorschgreifer Angeln in der Stör


  4. #23
  5. AW: Sachliche Fragen zum LSFV und DAFV

    Könnte man sich im Landesverband vorstellen, den Mitgliedern auf der kommenden Hauptversammlung den DFV als Alternative zum DAFV vorzustellen? Hierzu müsste die Kündigung im DAFV beibehalten werden, um diesen "den Saft abzudrehen". Anschließend könnte man ja Gespräche mit dem DFV (und natürlich den anderen Landesverbänden) führen und über eine Mitgliedschaft im DFV verhandeln bzw. die Voraussetzungen hierfür zu schaffen. Der DFV hat seine Bereitschaft bereits mehrfach signalisiert und ist zweifelsohne der Verband, der überhaupt etwas (zumindest erkennbares) für uns Angler macht.

    Ich glaube einfach, dass der DAFV nicht mehr in der Lage ist, uns Angler zu vertreten. Meine Sichtweise deckt sich auch mit der des LSFV, denn das wird deutlich aus dem Katalog an Forderungen und den daraus resultierenden Erwartungen an den DAFV. Bei meinen Überlegungen ist berücksichtigt, dass eine Einheit und ein starker Bundesverband von Beginn an nicht vorhanden war. Durch weggucken und interne Querelen hat es den Anschein, dass überhaupt nichts mehr für den Angler getan wird. Ein Bundesverband im jetzigen Zustand spielt in meinen Augen lediglich den Gegnern unseres Hobbys in die Karten. Das muss verhindert werden, denn es ist an der Zeit, dass wir Angler endlich eine starke Vertretung auf Bundesebene bekommen. Die Tier- und Naturschützer rüsten auf, starten eine Kampagne nach der anderen und der Angler läuft Gefahr, zukünftig immer neuen Einschränkungen und Zugangsbeschränkungen zu Gewässern zu unterliegen. Hier kann der DFV durch sein sehr gutes und langjähriges Netzwerk zu Behörden, Politik und Verbänden natürlich punkten. Als Beispiele im DFV kann man sicherlich Holger Ortel und Dr. Peter Breckling nennen, Diese sind durch ihre langjährigen Tätigkeiten national und international vernetzt und werden als fachlich und kompetente Gesprächspartner geschätzt und gehen auch mal dahin, wo es weh tut.

    Hier meine Fragen an den LSFV:

    1. Seht Ihr den DFV als Vertretung für Angler auf Bundesebene als eine Möglichkeit an, wenn die Voraussetzungen für eine Aufnahme von Landesverbänden gegeben sind? Diese Frage ist in meinen Augen auch in Verbindung mit Frage 3 zusehen, nämlich wenn die mit NEIN beantwortet wird!
    2. Wie seht Ihr die Arbeit des DAFV im Vergleich zu der Arbeit des DFV (insbesondere, aber nicht nur für Angler) in den letzten 12 Monaten? Hierbei würde mich auch Eure Sicht der Öffentlichkeitsarbeit interessieren.
    3. In Kürze (die Zeit rennt ja bekanntlich immer mehr) steht die Hauptversammlung des LSFV an. Hat sich etwas an der Arbeit des DAFV seit Eurer letzten Hauptversammlung verbessert und seht Ihr Eure Forderungen an die Arbeit des DAFV als erfüllt an?

    Bitte nur die Fragen beantworten. Ich möchte hier keine Diskussion über den DFV oder DAFV lostreten! Natürlich dürfen meine Ausführungen korrigiert werden, sollte ich falsch liegen.

  6. #24
  7. LSFV-Geschäftsführer
    Rechtsanwalt
    Avatar von Robert Vollborn
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    AW: Sachliche Fragen zum LSFV und DAFV

    Wir wollen an dieser Stelle bei sachlichen Fragen und sachlichen Antworten bleiben, deshalb habe ich etwas aufräumen müssen...

    Nein, zur Zeit kann sich das im LSFV keiner vorstellen. Ich bin jetzt gerade auf dem Rückweg aus Berlin von einer Sitzung des DFV-Präsidiums. Dort wurde das Thema natürlich auch besprochen. Aber der DFV ist in erster Linie der Dachverband der einzelnen fischereilichen Fach-/Dachverbände: Binnenfischerei und Aquakultur, Hochseefischerei, Kutter- und Küstenfischerei, Angelfischerei. Es würde dem bisherigen und bewährten System widersprechen, wenn jetzt neben den genannten anderen Bundesverbänden nun von den Anglern die einzelnen Landesverbände (ohne Dachverband) Mitglied im DFV würden. Und wer sollte dort die gezielte Interessenvertretung für die Angler übernehmen? Das gilt vor allem für Themen, bei denen Berufs- und Angelfischer unterschiedliche Interessen haben. Beispiel: Dorschfangquote für Angler. Noch wehren wir uns gemeinsam gegen diesen wirklich wirren Plan der EU. Aber es wurden dort schon ganz andere wirre Gedanken verwirklicht. Wenn diese also käme, wer führt dann die Verhandlungen für die Angler und wer für die Berufsfischer. Ich habe selbst vier Jahre lang einen Verband geführt, der auf Landesebene Berufs- und Angelfischer zusammenführen sollte. Er ist gescheitert, weil die Interessen in wesentlichen Fragen nicht deckungsgleich sind.

    Deinen Begriff "zweifelsohne" würde ich deshalb durchaus bezweifeln...

    Ich glaube, der DAFV wäre sehr wohl in der Lage ist, uns Angler zu vertreten, wenn nicht immer wieder einzelne Bedenkenträger vermeidbare Unruhe in den Verband trügen. Denn gerade damit werden Ressourcen gebunden, die an wichtigerer Stelle fehlen. Interessanterweise werfen dann genau die Unruheherde dem Verband vor, sich nicht um die wichtigen Themen zu kümmern. Man sollte also mal das Experiment wagen: einfach mal zusammenhalten, Kritik sachlich/konstruktiv äußern, aber nicht destruktiv, und dann erkennen, was der Verband zu leisten vermag, wenn er sich nicht um hausgemachte Probleme kümmern muß.

    Genau diese hausgemachten Probleme sind es, die den Gegnern unseres Hobbys in die Karten spielen. Und ohne sie hätten wir längst die starke Vertretung auf Bundesebene, die wir brauchen.

    Der Vergleich zu Tier- und Naturschützern hinkt, weil die teilweise ein 20-faches (oder noch höheres) Beitragsaufkommen haben. Bedenkt bitte, was Ihr erwartet für 3 Euro Beitrag im Jahr!

    Zu Deinen einzelnen Fragen:

    1. Seht Ihr den DFV als Vertretung für Angler auf Bundesebene als eine Möglichkeit an, wenn die Voraussetzungen für eine Aufnahme von Landesverbänden gegeben sind? Diese Frage ist in meinen Augen auch in Verbindung mit Frage 3 zusehen, nämlich wenn die mit NEIN beantwortet wird!

    Antwort: Natürlich ist der DFV eine Vertretung für Angler auf Bundesebene. Dafür bekommt er ja auch sehr viel Geld. Aber die Interessenvertretung liegt in erster Linie (bei uns und bei den Berufsfischern) in der Hand des jeweiligen Fachverbandes.

    2. Wie seht Ihr die Arbeit des DAFV im Vergleich zu der Arbeit des DFV (insbesondere, aber nicht nur für Angler) in den letzten 12 Monaten? Hierbei würde mich auch Eure Sicht der Öffentlichkeitsarbeit interessieren.

    Antwort: jeder macht, wofür er existiert. Der DAFV ist gezielt für die Angler da, der DFV tritt für Interessen ein, die übereinstimmend Berufs- und Angelfischer betreffen. Und darüber hinaus vertritt er berufsfischereiliche Interessen, wofür die jeweiligen Verbände gesondert bezahlen. (So wird etwa der Mitarbeiter Claus Ubl ausschließlich von der Hochsee- und der Kutter-/Küstenfischerei finanziert.) Das gilt auch für die Öffentlichkeitsarbeit. Mir ist keine PR-Kampagne des DFV zu reinen Angelthemen in Erinnerung.

    3. In Kürze (die Zeit rennt ja bekanntlich immer mehr) steht die Hauptversammlung des LSFV an. Hat sich etwas an der Arbeit des DAFV seit Eurer letzten Hauptversammlung verbessert und seht Ihr Eure Forderungen an die Arbeit des DAFV als erfüllt an?

    Antwort: die nächste Hauptversammlung des LSFV ist am 29. Mai. Bis dahin werden die Anregungen des LSFV wohl nicht überprüfbar umgesetzt worden sein. Deshalb rechne ich mit einer außerordentlichen Versammlung im letzten Quartal. Aber das entscheidet unser Präsidium...

  8. #25
  9. AW: Sachliche Fragen zum LSFV und DAFV

    Ist es richtig, dass der DAFV die Beiträge in 2019 um 50% erhöht? Würde diese Erhöhung 1:1 an die Vereine weitergegeben werden?

  10. #26
  11. LSFV-Geschäftsführer
    Rechtsanwalt
    Avatar von Robert Vollborn
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    AW: Sachliche Fragen zum LSFV und DAFV

    Ab 2017 gilt der Beitrag in Höhe von 3.- Euro. Davor waren es seit der Fusion von VDSF und DAV 2.- Euro. Man hatte sich bei dem Zusammenschluß auf den günstigeren DAV-Beitrag geeinigt. Das war dann aber nicht durchzuhalten.

    Anderslautende Beschlüsse gibt es nicht.

  12. #27
  13. AW: Sachliche Fragen zum LSFV und DAFV

    Ok, danke für die Antwort Robert. Wurde nämlich in einem Angelgeschäft erzählt und da habe ich der Unterhaltung mal "gelauscht"

  14. #28
  15. AW: Sachliche Fragen zum LSFV und DAFV

    Moin Robert, plant der LSFV die Einführung des maschinenlesbaren Angelausweises? Wenn ja zu welchem Datum?

  16. #29
  17. LSFV-Geschäftsführer
    Rechtsanwalt
    Avatar von Robert Vollborn
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    AW: Sachliche Fragen zum LSFV und DAFV

    Nein, beim LSFV gibt es zur Zeit keine solchen Überlegungen, aber beim DAFV. Einige (bisher) wenige Landesverbände haben es übernommen, die Einführung einer Mitgliedskarte (mit Chip) vorzubereiten. Dort läuft es wohl auch ganz gut. Es wird regelmäßig auf den Geschäftsführertagungen darüber berichtet.

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