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  1. Mitglied Avatar von Bert
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    AW: Vereinsgewässer sind keine Verbandsgewässer---

    Wie immer sehr schön geschrieben, Extrawurst!
    Gruß Bert Spezialist für Fische und Fischartige!

  2. #12
  3. Mitglied
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    AW: Vereinsgewässer sind keine Verbandsgewässer---

    Ich sehe das genau wie dorschgreifer. Man müsste verschiedene Werte über Mehrfachnutzung erheben. Das Flatrateprinzip hat sich doch schon in so vielen Bereichen durchgesetzt. Im Grunde genommen geht es dabei auch gar nicht um die Ware, bzw. Leistung, die ge-/verkauft wird. Es geht viel mehr darum, dem Kunden das Gefühl zu geben, dass er alles unbegrenzt haben/machen kann. Und dafür wird bezahlt. In Zukunft werden wir diesen Wandel in der Wirtschaft sicher noch viel mehr erleben. Durch die technischen Veränderungen in der Wertschöpfungskette, wird das Geld an Wert verlieren, sodass Gefühle und Emotionen an Wert gewinnen. Naja, ihr merkt sicher, dass ich bei diesem Thema etwas beruflich vorbelastet bin. ...
    Deshalb zurück zum Thema: Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Landesverband mit einem solchen Angebot viele Angler überzeugen würde, diese neue Karte zu kaufen, statt vielleicht zwei Jahreskarten und zwei/drei Wochenkarten und einige Tageskarten. Unsere Gesellschaft ist nun mal geprägt vom schnellen Wandel und stetiger Veränderung. Das Bild vom Angler als Rentner mit Hut, der jeden Tag an der gleichen Stelle des gleichen Sees sitzt, ist überholt.
    Das einzige Problem, das ich sehe, sind vertraglich begrenzte Kontingente an Erlaubniskarten...

  4. #13
  5. AW: Vereinsgewässer sind keine Verbandsgewässer---

    Zitat Zitat von dorschgreifer Beitrag anzeigen
    Ja, funktioniert dort...

    Allerdings sind dort die Grundeigentumsverhältnisse und Preisverhältnisse teilweise komplett anders..., als die gewachsenen Strukturen in den alten Bundesländern, der Vergleich hinkt leider fast in allen Fällen.

    Über irgendeinen preislichen Mittelwert könnte man aber durchaus nachdenken, zumindest bei den Verbandsgewässern, die in einer Hand sind, so dass es die Option gäbe, eine Gesamtkarte für alle Verbandsgewässer zu kaufen und dann einen Rabatt auf die Summe X bekommt, also irgendwie statt der eigentlich fälligen 430,-€ nur 300,-€ zahlt..., müsste mal jemand durchrechnen... Dafür müsste man aber wohl einen Erfahrungswert über Mehrfachgewässernutzer haben..., wird aber wohl wieder beim Datenschutz scheitern, weil der Verband ja nur die Namen derer hat, die ihre Fangmeldung abliefern..., bzw. die händisch gefüllten Ausgabelisten sichten und doppelnutzer identifizieren...

    Wer meldet sich für so einen Job freiwillig?

    Prinzipiell geb ich dir Recht.
    Am Ende ist es bei uns so, dass der See/Bach/Fluss irgendjemandem gehört.
    Der Verband pachtet dann beim Eigentümer (privat/Bund/Land) das Gewässer.
    Oftmals gibt es dann für dieses Gewässer einen betreuenden Verein.

    Im Grunde habt IHR Vereinsmitglieder doch in der Hand, was Euer Verein mit den Geldern macht.
    Ihr bestimmt doch den Vorstand, damit dieser in Eurem Interesse arbeitet.
    Eure Vereine sind ja auch irgendwie alle in einem Verband.
    Wozu der VERBAND (<-kommt von "verbinden") wenn euch nichts verbindet?
    Was hindert die Vereinsvorsitzenden sich innerhalb einer Verbandssitzung mal zusammenzusetzen und im Interesse der zahlenden Mitglieder zu handeln?
    Futterneid?

  6. #14
  7. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Vereinsgewässer sind keine Verbandsgewässer---

    Zitat Zitat von Matjes Frank Beitrag anzeigen
    Wozu der VERBAND (<-kommt von "verbinden") wenn euch nichts verbindet?
    Was hindert die Vereinsvorsitzenden sich innerhalb einer Verbandssitzung mal zusammenzusetzen und im Interesse der zahlenden Mitglieder zu handeln?
    Futterneid?
    Der Verband verbindet und zusammengesetzt wird sich ebenso und im Interesse der Mitglieder sollten die Vorstände immer handeln..., also da liegt das Problem absolut nicht. Und einen Vorteil haben Verbandsmitglieder auch, indem sie nur 40,-€ statt Nichtmitglieder mit 124,-€ bezahlen.

    Nur, wenn ein Verein für sein Gewässer horrende Pachtgebühren zahlen muss (nicht umsonst nehmen einige Vereine im Süden 600,-€ Jahresbeitrag), dann will er die auch wieder reinbekommen. Sei es durch die Mitgliedsbeiträge, oder eben durch Gastkartenverkauf. Jeder Verein muss für sich so rechnen, dass es am Jahresende auf "null" ausläuft.

    Und genau so ist es beim Landesverband, der muss die Pachtkosten für seine Gewässer auch wieder reinholen und genau danach sind die Beiträge bemessen.

    Man könnte als Verband natürlich sagen: "Wir geben alle Gewässer über eine Summe von 5,-€ im Jahr pro Angler frei". Nur dann (die Gewässerpacht muss ja wieder reinkommen und auch im LV am Ende eine "Null" stehen) müssen die normalen Beiträge pro Mitglied für den Verband eben von 7,50 auf 100,-€ steigen, damit sich das rechnet, damit erhöht sich dann der Jahresbeitrag für die Vereinsmitgliedschaft eben von 85,-€ auf 185,-€ für alle, auch für diejenigen, die nicht an den Verbandsgewässern Angeln... egal, wie man das dreht, irgendeiner wird dabei immer ungerecht behandelt.
    Gruß Dorschgreifer Angeln in der Stör


  8. #15
  9. Mitglied
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    AW: Vereinsgewässer sind keine Verbandsgewässer---

    Zitat Zitat von dorschgreifer Beitrag anzeigen
    Der Verband verbindet und zusammengesetzt wird sich ebenso und im Interesse der Mitglieder sollten die Vorstände immer handeln..., also da liegt das Problem absolut nicht. Und einen Vorteil haben Verbandsmitglieder auch, indem sie nur 40,-€ statt Nichtmitglieder mit 124,-€ bezahlen.

    Nur, wenn ein Verein für sein Gewässer horrende Pachtgebühren zahlen muss (nicht umsonst nehmen einige Vereine im Süden 600,-€ Jahresbeitrag), dann will er die auch wieder reinbekommen. Sei es durch die Mitgliedsbeiträge, oder eben durch Gastkartenverkauf. Jeder Verein muss für sich so rechnen, dass es am Jahresende auf "null" ausläuft.

    Und genau so ist es beim Landesverband, der muss die Pachtkosten für seine Gewässer auch wieder reinholen und genau danach sind die Beiträge bemessen.

    Man könnte als Verband natürlich sagen: "Wir geben alle Gewässer über eine Summe von 5,-€ im Jahr pro Angler frei". Nur dann (die Gewässerpacht muss ja wieder reinkommen und auch im LV am Ende eine "Null" stehen) müssen die normalen Beiträge pro Mitglied für den Verband eben von 7,50 auf 100,-€ steigen, damit sich das rechnet, damit erhöht sich dann der Jahresbeitrag für die Vereinsmitgliedschaft eben von 85,-€ auf 185,-€ für alle, auch für diejenigen, die nicht an den Verbandsgewässern Angeln... egal, wie man das dreht, irgendeiner wird dabei immer ungerecht behandelt.
    Natürlich muss sich das für den Verband rechnen, oder zumindest auf "Null". Das ist ja klar. Aber warum muss denn der Beitrag steigen?Man könnte es doch mit den Erlaubniskarten verrechnen. Außerdem sollte das all in one angebot ja auch nur ergänzend sein. Es wird doch sicher möglich sein, Daten über Mehrfachnutzung zu erheben. das ganze muss nur genauer berechnet und dann geplant werden. Es gibt doch genug Leute, die gerne mehr bezahlen, wenn sie dann weniger denken müssen... ;-)

  10. #16
  11. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Vereinsgewässer sind keine Verbandsgewässer---

    Zitat Zitat von Apfelbaum01 Beitrag anzeigen
    Natürlich muss sich das für den Verband rechnen, oder zumindest auf "Null". Das ist ja klar. Aber warum muss denn der Beitrag steigen?Man könnte es doch mit den Erlaubniskarten verrechnen. ... ;-)
    Wenn die Beiträge nicht steigen sollen, dann müssen, wie du schon schreibst, bei Verrechnung auf die Erlaubniskarten, eben die Erlaubniskartenpreise zugunsten der der "All in one Karten" steigen, dann müsste man eventuell statt der 40,-€ für ne Jahreskarte 80,-€ für ne Jahreskarte zahlen...

    Egal, wie man das dreht, dass, was man für die "All in one Karten" rabattiert, das muss man irgendwo aufschlagen und irgend jemand wird das dann mittragen müssen. Und auch da wird das dann mit dem Berechnen der Nutzer spannend, wieviele von den normalen Kartenkäufern kaufen sich dann in zukunft keine Jahreskarte mehr, weil die zu teuer geworden ist...

    Gehen tut, wie ich schon anführte alles, nur es gibt immer den sogenannten entsprechenden Haken an der Sache, den die Allgemeinheit irgendwie tragen muss. Gibt es iregdnwo einen Rabatt, dann muss der an anderer Stelle wieder reingeholt werden.

    Also ich möchte das Modell nicht rechnen, mit seinen ganzen "Unbekannten".. und Folgen für diejenigen, die das Rabbatsystem nicht wollen, aber tragen müssen.

    Und eines darf man auch nicht vergessen, für so eine Gesamtkarte bedarf es sicher auch noch der Zustimmung des Wasser-Schiffahrtsamtes als Verpächter (zumindest bei NOK und ELK), die ja schon die zwangsweise Abgabe der Fangmeldungen geblockt haben...
    Gruß Dorschgreifer Angeln in der Stör


  12. #17
  13. AW: Vereinsgewässer sind keine Verbandsgewässer---

    Ich sehe das rechnerisch nicht als Problem. Einnnahmen/ Anzahl der verkauften Karten= Preis für die Flatratekarte. Dafür würde ich den Durschschnittswert der letzten 5 Jahre nehmen. Die Rechnung würde ich sogar übernehmen ;-). Mit der Flatratekarte wird man sicherlich noch mehr Angler erreichen und dadurch eine Steigerung der Einnahmen erzielen können. Durch die Flatratekarte wird natürlich auch eine deutlich bessere Leistung angeboten, so dass man hier auch noch einen Aufschlag einkalkulieren kann und noch größere Einnahmen erzielt werden könnten. Auch spart man, da bei Mehrfachnutzung keine zusätzlichen Erlaubnisscheine/ Fanglisten gedruckt, verschickt und ausgewertet werden müssen. Bei 1000 Erlaubniskarten nehme ich auch nur noch 1000 Fanglisten in die Hand, nicht mehr z.B. 1200. Ich glaube die Idee "Flatratekarte LSFV SH" ist ausbaufähig . Eine Alternative wäre ein Bonisystem. 1.Karte 40.- Euro, 2.Karte 25%, 3.Karte 50% zum Beispiel. Auch so würde man mehr Gewässer interessant machen. Mich schrecken zum Beispiel die Preise für eine zweite Karte (z.B. ELK) ab. Meine Angelzeit ist begrenzt und ich würde das Gewässer nur selten befischen, obwohl ich Interesse hätte. Also sage ich dieses Jahr ELK, nächstes Jahr NOK etc. Da die Angelzeit bei den meisten Menschen begrenzt ist, würde in meinen Augen auch der Befischungsdruck insgesamt (bei gleichbleibender Anzahl der Angler) nicht zunehmen. Sitze ich am NOK, bin ich nicht zeitgleich am ELK. Eventuell würde der Befischungsdruck an Topgewässern wie dem NOK sogar leicht zurückgehen. Man müsste sich mal ernsthaft damit beschäftigen.

  14. #18
  15. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Vereinsgewässer sind keine Verbandsgewässer---

    Zitat Zitat von Kai Hansen Beitrag anzeigen
    Ich sehe das rechnerisch nicht als Problem. Einnnahmen/ Anzahl der verkauften Karten= Preis für die Flatratekarte.
    Nur, damit ich die Rechnung vertsehe...

    Beispiel:

    Verkaufte Jahreskarten NOK = 100 Stück (zu 40,-€/Karte), somit 4000,-€

    Verkaufte Jahreskarten ELK = 70 Stück (zu 34,-€/Karte), somit 2380,-€

    Zusammen = 6380,-€ geteilt durch verkaufte Karten (170) = 37,53€

    Die Flatratekarte würde also 37,53€ kosten, obwohl eine Einzelkarte nur für den NOK schon 40,-€ kostet..., also wird die Flatratekarte für 2 Gewässer billiger als ne normale Jahreskarte für 1 Gewässer.... Ich nehm die auch.


    Auch spart man, da bei Mehrfachnutzung keine zusätzlichen Erlaubnisscheine/ Fanglisten gedruckt, verschickt und ausgewertet werden müssen. Bei 1000 Erlaubniskarten nehme ich auch nur noch 1000 Fanglisten in die Hand, nicht mehr z.B. 1200.
    Jo, dass kann klappen, es müssen dann aber alle Gewässer auf diese Fanglisten, weil man die Fangzahlen getrennt nach Gewässern für die Hegepläne benötigt.

    Ich glaube die Idee "Flatratekarte LSFV SH" ist ausbaufähig .
    Dem stimme ich ganz klar zu, die Option ist keine schlechte Idee.


    Eine Alternative wäre ein Bonisystem. 1.Karte 40.- Euro, 2.Karte 25%, 3.Karte 50% zum Beispiel.
    Die Rechnung passt eher als die erste, dass könnte eventuell funktionieren, denke ich.

    Beim Rest folge ich dir auch, den Angeldruck wird es auch nach meiner Meinung nicht merklich erhöhen
    Gruß Dorschgreifer Angeln in der Stör


  16. #19
  17. AW: Vereinsgewässer sind keine Verbandsgewässer---

    Zitat Zitat von dorschgreifer Beitrag anzeigen
    Nur, damit ich die Rechnung vertsehe...

    Beispiel:

    Verkaufte Jahreskarten NOK = 100 Stück (zu 40,-€/Karte), somit 4000,-€

    Verkaufte Jahreskarten ELK = 70 Stück (zu 34,-€/Karte), somit 2380,-€

    Zusammen = 6380,-€ geteilt durch verkaufte Karten (170) = 37,53€

    Die Flatratekarte würde also 37,53€ kosten, obwohl eine Einzelkarte nur für den NOK schon 40,-€ kostet..., also wird die Flatratekarte für 2 Gewässer billiger als ne normale Jahreskarte für 1 Gewässer.... Ich nehm die auch.
    Das nennt man Mischkalkulation und funktioniert in der freien Wirtschaft schon immer. Warum auch nicht? Es entsteht niemandem ein Schaden, im Gegenteil- der Vorteil macht den Verband sogar attraktiver! Die Einnahmen könnten durch einen Verkauf von mehr Karten ja sogar noch steigen.

    Dreh das ganz doch mal um:

    Verkaufte Jahreskarten NOK = 70 Stück (zu 40,-€/Karte), somit 2800,-€

    Verkaufte Jahreskarten ELK = 100 Stück (zu 34,-€/Karte), somit 3400.-€

    Zusammen = 6200,-€ geteilt durch verkaufte Karten (170) = 36,47€

    NOK Karte wird günstiger, ELK teurer. Aber wieder kein Schaden für den Verband erkennbar! Denn die Gegenrechnung kommt logischweise auf die gleiche Summe. Jetzt biete ich deutlich mehr Leistung an, somit wäre eine Erhöhung der Kartenpreise gut zu vermarkten. Also erhöhe ich den Kartenpreis für die Flatratekarte um z.B. 15%. Dann würde eine Karte bei meinem Beispiel 41,94 € kosten, in Deinem Beispiel 43,16 €. Kurz glattgemacht (43.-€) und lande bei 170 Karten (nach Deinem Beispiel) bei schlappen 7310.-€. Das sind knapp 1000€ (14,5%) mehr. Rechne das mal auf die tatsächliche Anzahl verkaufter Karten hoch! Da kann man viel Fisch von besetzen. Eventuell verkauft der Verband nur 5% mehr Karten und erreicht somit einen Umsatz in Höhe von 7700.- €. Das sind mal eben 20,6% mehr. Dazu dann noch die reduzierten Kosten für Kartenerstellung und der reduzierte Aufwand bei der Auswertung. Der Verwaltungsaufwand würde ja auch an den Verkaufsstellen und in den Vereinen abnehmen. Eine höhere Anzahl an Fischbesatz kann ja eventuell auch beim Einkauf Einsparungen zufolge haben. Ich finde die Idee cool!

  18. #20
  19. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Vereinsgewässer sind keine Verbandsgewässer---

    Zitat Zitat von Kai Hansen Beitrag anzeigen
    Das nennt man Mischkalkulation und funktioniert in der freien Wirtschaft schon immer. Warum auch nicht? Es entsteht niemandem ein Schaden, im Gegenteil- der Vorteil macht den Verband sogar attraktiver! Die Einnahmen könnten durch einen Verkauf von mehr Karten ja sogar noch steigen.

    Dreh das ganz doch mal um:

    Verkaufte Jahreskarten NOK = 70 Stück (zu 40,-€/Karte), somit 2800,-€

    Verkaufte Jahreskarten ELK = 100 Stück (zu 34,-€/Karte), somit 3400.-€

    Zusammen = 6200,-€ geteilt durch verkaufte Karten (170) = 36,47€

    NOK Karte wird günstiger, ELK teurer. Aber wieder kein Schaden für den Verband erkennbar! Denn die Gegenrechnung kommt logischweise auf die gleiche Summe. Jetzt biete ich deutlich mehr Leistung an, somit wäre eine Erhöhung der Kartenpreise gut zu vermarkten. Also erhöhe ich den Kartenpreis für die Flatratekarte um z.B. 15%. Dann würde eine Karte bei meinem Beispiel 41,94 € kosten, in Deinem Beispiel 43,16 €. Kurz glattgemacht (43.-€) und lande bei 170 Karten (nach Deinem Beispiel) bei schlappen 7310.-€. Das sind knapp 1000€ (14,5%) mehr. Rechne das mal auf die tatsächliche Anzahl verkaufter Karten hoch! Da kann man viel Fisch von besetzen. Eventuell verkauft der Verband nur 5% mehr Karten und erreicht somit einen Umsatz in Höhe von 7700.- €. Das sind mal eben 20,6% mehr. Dazu dann noch die reduzierten Kosten für Kartenerstellung und der reduzierte Aufwand bei der Auswertung. Der Verwaltungsaufwand würde ja auch an den Verkaufsstellen und in den Vereinen abnehmen. Eine höhere Anzahl an Fischbesatz kann ja eventuell auch beim Einkauf Einsparungen zufolge haben. Ich finde die Idee cool!

    Jo, kann klappen, wenn sich das Käuferverhalten tatsächlich so entwickelt..., wäre die positive Rechnung.

    Kann aber auch das neagtive Beispiel bei rauskommen, wenn das Angebot nur Doppelkartenkäufer annehmen, die vorher jeweils einen NOK und eine ELK-Karte gekauft haben...

    Extrem Beispiel:

    Sprich 170 Angler mal 74,-€ könnten Einnahmen von 12580,-€ bedeuten, bekommt man dann aber nur deine 7700,-€ wäre das ein Verlust von 4880,-€...

    Die Wahrheit würde dann wahrscheinlich irgendwo dazwischen liegen....

    Ich glaube nicht an ein ganz so positives Annehmen deiner Kauffreudigkeitsrechnung.., denn die beiden Gewässer liegen weit auseinander und da sind es bei den Anglern eher regionale Vorlieben, wo der ELK-Angler nicht unbedingt an den NOK möchte und umgekehrt..., aber eine Prognose möchte ich da auch nicht abgeben, Angler reisen ja machmal durch die ganze Welt, also kann alles möglich sein. Für diejenigen, die aber ziemlich in der Mitte zwischen den Gewässern wohnen, sicherlich nicht gerade unatraktiv.

    Aber auf keinen Fall würde ich mit zusätzlichem Fischbesatz locken, der ist gewässerbedingt nicht unbedingt durchführbar und muss an des Gewässer angepasst sein und wird über die Hegepläne von der Fischereibehörde genehmigt.


    Und nach wie vor muss das WSA zustimmen.

    Aber wie gesagt, alles nicht unmöglich, wie ich finde nach wie vor eine spannende Variante.

    Bei uns im Verein sind immerhin auch 11,77% Doppelkanalnutzer.
    Gruß Dorschgreifer Angeln in der Stör


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