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    #51
  1. AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Auch wenn es hier leider bisher wenig Interesse gegeben hat, für Euch zur Info, dass ANGLERDEMO 2.0 in Vorbereitung ist

    Details werden zeitnah vom Orgateam veröffentlicht werden.

  2. #52
  3. Mitglied Avatar von kanalflunder
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    AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Hallo Carsten,

    Genau, es hat mit mir etwas nicht gestimmt.
    Meine Mutter hatte mit 88 Jahren einen Schlaganfall, lebt in Hamburg und da wollte ich hin und das war für mich wichtig.
    Du weißt ganz genau das wir absolut serviceorientiert sind. Aber 2 Minuten vor Feierabend ..........................
    Ich war einfach nur nervös und wollte zu meiner Mutti.
    das hättest du mir auch sagen können. Bin der Letzte der nicht
    für solche Fälle kein Veständnis gehabt hätte.
    Ich hoffe, deiner Mutter geht es wieder besser???

    Mit Petri Heil
    Jürgen

    Watt wär´n wa ohne Wattwurm?
    SAV Kanalfreunde e. V. Kiel

    Der Müll muß mit !!

  4. #53
  5. AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Hallo zusammen,

    es geht in die 2. Runde - Angeldemo 2.0. Am 17. Juni 2017 um 15.00 Uhr im Fehmarnsund.

    Zuvor wird es um fünf vor 12h in Heiligenhafen eine Kundgebung geben.

    Mehr Info https://www.facebook.com/Anglerdemo,


    Anmeldung wie beim 1. mal unter der Mailadresse anglerdemo@online.de

    Gruss Matthias

  6. #54
  7. AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Stück für Stück geht es weiter. Seit heute Nacht ist das neue Plakat veröffentlicht.

    Plakat Anglerdemo 2.0.jpg

  8. #55
  9. AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Ich beziehe mich auf den Bericht "Kontraproduktive Angelverbote" auf der Homepage des LSFV und denke, dass passt hier ganz gut ins Thema.

    http://www.lsfv-sh.de/neuigkeiten/17...e-angelverbote

    In diesem aktuellen Bericht steht u.a. "Um den Bestand des Dorsches in der westlichen Ostsee zu stützen haben die organisierten Angler freiwillig eine Laichschonzeit und ein höheres Schonmaß angeboten. Das wäre ein guter Weg gewesen."

    Hierzu möchte ich aus meiner Sicht folgendes anmerken:

    1. Der Vorschlag kommt nicht von den organisierten Anglern, sondern von den Angelverbänden!
    2. Ich denke nicht, dass die Brandungsangler einer Erhöhung des Mindestmaßes positiv gegenüber stehen
    3. Ebenso stehen Wissenschaftler einer Erhöhung des Mindestmaßes kritisch gegenüber. Ein Dorsch von 50cm und mehr ist letztendlich in der Lage, sich entsprechend zu reproduzieren. Je größer der Dorsch, desto mehr Eier hat dieser. Bei einer Erhöhung des Mindestmaßes werden also gezielt die Dorsche entnommen, die sich am effektivsten reproduzieren können. Dorsche von 40cm, die heute entnommen werden, müssen dann also noch ein bis zwei Jahre überleben, um sich zu reproduzieren. Wie große ist die Chance? Sollte man nicht gerade dann dem Dorsch die Chance zur Reproduktion geben, der das am effektivsten kann?
    4. Beim Brandungsangeln gefangene Dorsche haben kaum eine Überlebenschance, wenn diese zurückgesetzt werden. Also wird bei einer Erhöhung des Mindestmaßes noch mehr Dorschbestand sinnlos vernichtet.
    5. Eine Laichschonzeit für Dorschangler wäre für den Angeltourismus der Dolchstoß! Wie soll der Angeltourismus das überleben?
    6. Was bringt eine Laichschonzeit für Angler dem Dorschbestand?

    Im Endeffekt decken sich die Aussagen in dem Bericht mit den Forderungen des DAFV und dem LAV M-V nach der Agenda 45-0-10. Diese Agenda sehe ich u.a. aus oben genannten Gründen kritisch.

    Es gibt jedoch noch einen weiteren kritischen Punkt, den leider anscheinden alle bei der Euphorie um die Agenda 45-0-10 vergessen. Warum machen die Verbände erneut Zugeständnisse an die Politik mit dem Vorschlag nach einer Erhöhung des Mindestmaßes und einer Laichschonzeit von 2 Monaten? Vermutlich nimmt die Politik diesen tollen Vorschlag auch noch an, allerdings ohne Gegenleistung. Dann kann die Politik zumindest argumentieren, dass sein mal wieder mit den Angelverbänden abgestimmt. Sind die Verbände nicht einfach mal in der Lage, Lösungen von der Politik zu fordern ohne gleichzeitig neue und zusätzliche Einschränkungen für Angler ins Gespräch zu bringen bzw. gar anzubieten? Sollte die Politik nicht erst einmal ihre Hausaufgaben machen und die wissenschaftliche Quotenempfehlung für die Berufsfischer umsetzen? Dann müssten wir Angler nämlich keine Einschränkungen erwarten. Unser Verzicht (egal wie dieser zustande kommt) kommt ja wie wir aus Erfahrung wissen, nicht den Beständen zugute. Warum also neue Einschränkungen anbieten?

    Wie steht denn der LSFV zu der Agenda 45-0-10? Wollt Ihr dem Angeltourismus wirklich den Dolchstoß verpassen oder nicht doch lieber für unsere Freunde an der Küste kämpfen und diese gegen die anglerfeindliche Politik unterstützen?

    Warum kämpft Ihr nicht z.B. für die Einführung eines freiwilligen Entnahmefenster beim Dorsch (kein Problem mit dem TSG laut Wissenschaft!)?

    Vielen Gerätehändlern, Bootsvermietern und Kutterkapitänen steht das Wasser bis zum Hals!

  10. #56
  11. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Zitat Zitat von Kai Hansen Beitrag anzeigen
    1. Der Vorschlag kommt nicht von den organisierten Anglern, sondern von den Angelverbänden!
    Im Grunde ja, aber.... Zumindest in Bezug auf die Laichdorschschonzeit gab es vor einigen Jahren Umfragen in den Vereinen und zumindest in meinem Verein haben die Mitglieder auf einer JHV für so eine Gesamtschonzeit gestimmt... Also vor Jahren durch die Mitglieder und nun vom Verband erneut ins Spiel gebracht.

    2. Ich denke nicht, dass die Brandungsangler einer Erhöhung des Mindestmaßes positiv gegenüber stehen
    Hierzu gab es aber auch schon vom Verband den Vorschlag 2 unterschiedliche Mindestmaße einzuführen, einmal ein erhöhtes für die Boots- und Kutterangelei und einmal für die Brandungsangelei ein beim jetzigen bleibendes Mindestmaß.

    3. Ebenso stehen Wissenschaftler einer Erhöhung des Mindestmaßes kritisch gegenüber. Ein Dorsch von 50cm und mehr ist letztendlich in der Lage, sich entsprechend zu reproduzieren. Je größer der Dorsch, desto mehr Eier hat dieser. Bei einer Erhöhung des Mindestmaßes werden also gezielt die Dorsche entnommen, die sich am effektivsten reproduzieren können. Dorsche von 40cm, die heute entnommen werden, müssen dann also noch ein bis zwei Jahre überleben, um sich zu reproduzieren. Wie große ist die Chance? Sollte man nicht gerade dann dem Dorsch die Chance zur Reproduktion geben, der das am effektivsten kann?
    Auch die Medaille hat 2 Seiten. Ja, man fischt dann gezielt die etwas größeren weg, aber die kleineren haben so die Möglichkeit mindestens zweimal abzulaichen, ich denke, dann bleibt das Verhältnis wieder gleich, allerdings, ohne das wissenschaftlich belegen zu können. Bekannt ist aber, dass hier in der westlichen Ostsee, die Dorsche teilweise mit knapp über 30cm das erste Mal Laichen, somit könnte es da eventuell sogar 3 Laichperioden geben.....


    4. Beim Brandungsangeln gefangene Dorsche haben kaum eine Überlebenschance, wenn diese zurückgesetzt werden. Also wird bei einer Erhöhung des Mindestmaßes noch mehr Dorschbestand sinnlos vernichtet.
    Dem stimme ich ohne Wiederrede ganz eindeutig zu, das ist so. Da hilft aber auch selbst eine Komplettschonzeit nicht, weil die dann trotzdem beißen, auch wenn man nur Plattfische haben will..., Selektion ist da kaum möglich. Sieht man ja jetzt auch aktuell, wie viele von den kleinen 20-30cm Dorschen momentan an die Haken gehen..., davon ist garantiert 50% hinüber, leider. Da könnte lediglich eine Komplettschonzeit für alle Fischarten helfen, so das gar kein Angler am Strand steht..., das gibt aber garantiert auch Unruhe unter den Anglern.


    5. Eine Laichschonzeit für Dorschangler wäre für den Angeltourismus der Dolchstoß! Wie soll der Angeltourismus das überleben?
    Das glaube ich nun nicht unbedingt, dass es der Dolchstoß wäre, aber zumindest wäre es merkbar und garantiert nicht gesund für diese, ohne Frage. Kutterkapitäne müssten in der Zeit eben rein auf Plattfisch fahren und zusehen, dass sie ihre Schiffswartungen in solch eine Zeit legen und die Masse der Brandungsangler tut das eh, bei der derzeitigen Quotenlage ja nicht verwunderlich und die Chanchse gezielt maßige Dorsche zu fangen ist derzeit ja noch verschwindend gering.


    6. Was bringt eine Laichschonzeit für Angler dem Dorschbestand?
    Garnichts, wenn die nicht genau so zu 100% für die Berufsfischer in der gesamten westlichen Ostsee ohne auch nur die geringste Ausnahme gilt und das nicht nur für 2 Monate, sondern mindestens für 3-4 Monate.... Ich bin immer für alle oder keinen.

    Hier gab es auch schon mal etwas dazu:

    http://www.anglerforum-sh.de/showthr...ber-den-Dorsch

    Ist also ein Dauerthema....


    Im Endeffekt decken sich die Aussagen in dem Bericht mit den Forderungen des DAFV und dem LAV M-V nach der Agenda 45-0-10. Diese Agenda sehe ich u.a. aus oben genannten Gründen kritisch.
    War da nicht eigentlich der Anstoßgeber der DMV mit einer Kutterquote..., aus der das entstanden ist?


    Warum kämpft Ihr nicht z.B. für die Einführung eines freiwilligen Entnahmefenster beim Dorsch (kein Problem mit dem TSG laut Wissenschaft!)?

    Ich zumindest glaube auch dazu nicht, dass das ein Allheilmittel ist. Was bedeutet im Endeffekt freiwillig? Freiwillig bedeutet, dass jeder macht, was er will, einige nutzen das, andere hauen alles um, was ihnen unter das Messer kommt. Eigentlich der Zustand, den wir hatten bzw. gelebt haben, bevor Du (kein Vorwurf, war ja im Grunde klärungswürdig) Dr. Lemke nach der Auslegeung von §39 in Bezug auf die Dorschentnahme und ein freiwilliges Mindestmaß gefragt hast. Nach seinem Statement dazu lässt zumindest das Fischereigesetz in SH keine Wahlmöglichkeit zu und man muss wohl jeden gefangenen maßigen Fisch entnehmen.

    Das bedeutet, ohne Änderung des Fischereigesetzes in SH wird es solch eine Wahlmöglichkeit hier nie geben.

    Und wenn ich mich recht entsinne, hat Dr. Lemke auf der letzten JHV sogar die Aussage getätigt und die Angler aufgefordert Angebote zu machen, andernfalls werden die ohne die Angler festgelegt... Ergebnis: Nachgeben, oder die Fischereibehörde entscheidet über Einschränkungen..., man hat also in solchen Themen kaum eine Mitsprachemöglichkeit...

    Insofern hoffe ich, dass eure Aktionen mit der Demo zumindest einmal wachrütteln, was so passiert, ohne, dass man gefragt wird und die Politik das Thema mal mehr auf die Agenda nimmt und merkt, dass sie das Volk auch mal mitnehmen müssen... Vielleicht war ja die SPD-Schlappe schon ein Erfolgsfunken eurer Aktion und Angler haben sich bei der Wahl von der SPD abgewandt..., das hätte mal etwas. Insofern, weitermachen, mit eurer Demo.
    Gruß Dorschgreifer Angeln in der Stör


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