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    #141
  1. AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Zitat Zitat von Meckerpott30 Beitrag anzeigen
    Hallo Carsten,
    was aber, wenn zwei Angler danach noch ihre restlichen Würmer in der Brandung verangeln und jeder noch ein Dorsch fängt? Dann kommt die gesamte Berechnung der EU ins Wanken...... ������
    Stimmt: was für eine Tragödie!
    Ich wäre für eine Nummerierung der Würmer.
    Diese sind beim Hafenmeister vor Angel Beginn vorzuzählen und nach Angel Ende auch.
    Nicht verbrauchte Würmer werden dem Hafenmeister unentgeltlich überlassen!
    Desweiteren hat sich jeder Angler mit einem GPS Tracker auszurüsten.
    Es ist ab sofort zwingend erforderlich, dass die gefahrene oder auch gelaufene Angelstrecke getrackt wird!
    Dieser Tracker ist neben Messer und Bandmaß ab sofort Pflicht!
    Dies ist wichtig, damit man die Wanderwege der Fische besser bestimmen kann.
    Die Daten werden auch der EU Fangflotte mitgeteilt damit diese möglichst effizient und schnell ihr Fanglimit ausschöpfen kann.
    Das geschieht natürlich zum Wohle des Dorsches und der Bestandserhaltung.
    In die ebenfalls mitzuführende Angel App trägt man nun die gefangenen Fische mit Größe, Art und Gewicht ein.
    Eine Auswertung der App hat sofort im Hafen-spätestens aber zu Hause online zu erfolgen.

  2. #142
  3. AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Quelle: http://www.facebook.com/Anglerdemo/p...type=3&theater

    Liebe Angelfreunde,

    unsere Ablehnung des Vorschlags zur Änderung des LFischG hier in Schleswig- Holstein haben wir Euch bereits erklärt. Einer unserer Kritikpunkte war u.a. die Möglichkeit der Kontrolle von Fahrtrouten auf Sportbooten. Hierzu haben wir kurz nach Bekanntwerden des Gesetzesentwurfes die Datenschutzbeauftragte von SH - Frau Marit Hansen - informiert und ihr unsere datenschutzrechtlichen Bedenken mitgeteilt.

    Bereits heute haben wir die Antwort erhalten, dass man unsere Bedenken dort teilt, da der Gesetzentwurf in der zurzeit vorgesehenen Formulierung einen unverhältnismäßigen Eingriff in das informationelle Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen ermöglicht.

    Dem Melur wurde empfohlen den Gesetzesentwurf noch einmal zu überarbeiten!

    Wir haben uns über die schnelle und positive Rückmeldung sehr gefreut! Was zeigt uns dieses Beispiel? Kämpfen lohnt sich!

  4. #143
  5. Mitglied Avatar von Carsten Carstens
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    AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Ja, sich einsetzen lohnt immer. Auch wenn es nicht unbedingt zum Erfolg führt, so werden Entscheidungen vielleicht überdacht oder gar geändert.
    Oder es werden andere wach gerüttelt.

    Gebe zu, ich bin da selbst sehr träge und bin nicht bei der Demo dabei gewesen. Dafür finde ich das aber absolut spitze, was man auf die Beine gestellt hat und dass es Menschen gibt, die ihre Freizeit für uns alle opfern.
    Gruß Carsten

  6. #144
  7. Mitglied Avatar von Carsten Carstens
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    AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Zitat Zitat von Meckerpott30 Beitrag anzeigen
    Hallo Carsten,
    was aber, wenn zwei Angler danach noch ihre restlichen Würmer in der Brandung verangeln und jeder noch ein Dorsch fängt? Dann kommt die gesamte Berechnung der EU ins Wanken...... 😁😋😁
    Darüber denke ich noch nach....muss ja auch was zu tun haben
    Gruß Carsten

  8. #145
  9. Mitglied Avatar von Meckerpott30
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    AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Moin Kai,
    von den Sportbooten steht im Gesetzentwurf explizit nichts. Ich interpretiere es so, dass es um die Schiffe geht, welche nicht verpflichtet sind, sich per VMS zu melden. Bspw. Angelkutter. Sollten Sportboote gemeint sein, bin ich voll auf deiner Linie. Dazu müsste ich aber erstmal verpflichtet werden, die Historie auf zu zeichnen.
    Gruß, Jens

  10. #146
  11. AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Zitat Zitat von Meckerpott30 Beitrag anzeigen
    Moin Kai,
    von den Sportbooten steht im Gesetzentwurf explizit nichts. Ich interpretiere es so, dass es um die Schiffe geht, welche nicht verpflichtet sind, sich per VMS zu melden. Bspw. Angelkutter. Sollten Sportboote gemeint sein, bin ich voll auf deiner Linie. Dazu müsste ich aber erstmal verpflichtet werden, die Historie auf zu zeichnen.
    Hallo Jens,

    aus datenschutzrechtlicher Sicht ist bedenklich, dass der Gesetzeswortlaut selbst diese Begrenzung nicht erkennen lässt. Vielmehr erfasst der Begriff Wasserfahrzeuge jede Art von Booten, inklusiver kleiner Sportboote, auf denen Privatpersonen der Freizeitfischerei nachgehen. Der Wortlaut der Vorschrift würde es der Fischereiaufsichtsperson erlauben, auch von Schiffsführern solcher kleinen Sportboote den Nachweis des Fahrtverlaufes zu verlangen. Das war das Anliegen, dem stattgegeben wurde.

    Deshalb muss bereits im Wortlaut deutlich gemacht werden, dass maximal eine Kontrolle von gewerblichen Aktivitäten beabsichtigt ist. Dies könnte beispielsweise erfolgen durch Klarstellung, dass mit dem Begriff Wasserfahrzeuge in der neu geschaffenen Vorschrift nicht Sportboote i.S.v. § 2 Nr. 3 der Sportbootführerscheinverordnung vom
    03.05.2017 gemeint sind. Sportboote nach der genannten Vorschrift sind nämlich „nichtgewerbsmäßig, für Sport- und Erholungszwecke verwendete Fahrzeuge“.

    Aber auch da sollte man in meinen Augen auch Mietboote ausnehmen, die für die Freizeitfischerei genutzt werden.

    In den Ausführungen zu der Verordnung ist irgendwie zwar erkennbar, dass es auf die Kutter abzielen sollte, im Gesetzestext jedoch nicht herauszulesen. Nach Verabschiedung der Verordnung möchte ich das aber nicht im Rahmen eier Kontrolle diskutieren müssen oder gar mein Smartphone der Fischereiaufsicht aushändigen. Denn das enthät sensible Daten!

    In meinen Augen somit ein nicht haltbarer Vorschlag zur Änderung.

    Jedoch würde ich auch bei Änderung des Gesetentwurfes mit dem Zusatz "gewerbliche Freizeitfischerei" hinterfragen, ob das überhaupt notwendig ist. Das Fahrtgebiet wird im Bordbuch eingetragen. Das müsste ausreichen und will man den Kapitänen pauschal Urkundenfälschung vorwerfen? Für die Kontrolle der Einhaltung von Fangbegrenzungen ist das doch nicht wirklich notwendig.

  12. #147
  13. Mitglied Avatar von Meckerpott30
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    AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Recht hast du,Kai!
    Eine Durchsuchung des Sportbootes, zur Erlangung von Daten, so einfach ins Gesetz rein zu schreiben, wird sicherlich keinen Bestand haben.

    Im Entwurf sind meiner Meinung nach einige Ungenauigkeiten welche einer näheren Bestimmung bedürfen. Ich glaube, wir schwimmen da auf der gleichen Welle.
    Gruß, Jens

  14. #148
  15. AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Ich freue mich immer, wenn einer meine Ansichten teilt

    Der Entwurf ist ein Schnellschuss, auch wenn in meinen Augen ausreichend Zeit war. 18 Monate und dann so ein Murks finde ich unglaublich! Ich bin mal gespannt, wann und ob diese Änderungen durchgehen und wie viele Einwände von allen Seiten kommen werden. Angriffspunkte gibt es ja mehr als genug.

  16. #149
  17. Mitglied Avatar von kanalflunder
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    AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Hallo Angelfreunde,

    hier mal einige Gedanken zu den Natura 2000-Gebieten.

    Von Uwe (Großdorschjäger), fehmarn-angler.

    Das Thema betrifft ALLE Angler! Natura-2000 ist überall!

    Die Angelverbotszonen in Nord- und Ostsee, das Baglimit für Dorsch und Wolfsbarsch- immer mehr Einschränkungen und Verbote für Angler an Schleswig-Holsteins Küsten. Und das ist nur der Beginn, denn die Naturschutzverbände fordern immer häufiger Verbote für Angler! Was hier bereits durchgesetzt wurde und Gültigkeit hat, zeigt Auswirkungen auch in DeinemBundesland, auch an Deinen Angelgewässern- der Fehmarnbelt ist überall!

    Die Politik und die Naturschutzorganisationen wollen die Freizeitfischerei gerne vollständig verbieten, fordern öffentlich immer wieder neue Einschränkungen und Verbote, um unser Hobby so unattraktiv wie möglich zu machen. Naturschutzverbände haben uns als ein leichtes Opfer erkannt, weil wir keine Lobby haben. Bundesumweltministerin Hendricks hat die Länder bereits angewiesen, alle Natura-2000 Gebiete rechtlich zu sichern. In verschiedenen Bundesländern sind bereits weitere Aussperrungen des Menschen geplant. Befahrensverbote, Betretungsverbote, Angelverbote – alles Verbote ohne wissenschaftlich nachvollziehbare Effekte.

    Was heißt das für uns Angler für die Zukunft? Was bedeutet das für unsere Gewässer?

    Welchen Sinn hat eigentlich ein "Schutzgebiet", in dem die kommerzielle Fischerei, der Abbau von Bodenschätzen, der Bau des weltgrößten Absenktunnels erlaubt, aber fast ausschließlich das Angeln verboten wird? Welchen Sinn hat ein Baglimit, wenn die durch Angler weniger entnommenen Fische nicht den Beständen zugutekommen? Wenn Angler verzichten, damit die Quoten der kommerziellen Fischerei nicht oder nur weniger gekürzt werden müssen?

    Wann wollen wir Angler uns öffentlich wehren und geschlossen zusammenstehen? Wann wollen wir Angler der Politik zeigen, dass wir eben nicht das leichte Opfer sind?

    Angeln stellt schon immer eine besonders naturverträgliche Nutzungsform der Natur dar. Wir Angler sind Naturschützer und gehen sorgsam mit den Gewässern und Fischen um. Wir schützen und pflegen Gewässer, führen Besatzmaßnahmen durch und lehren Kindern und Jugendlichen den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur, um nur einige Beispiele zu nennen.


    Unterstützt die Initiative "Anglerdemo", egal ob Ihr von der Küste oder aus den Bergen, vom Rhein oder von der Oder kommt. Informiert Eure Angelkollegen zu dem Thema und bringt unsere Sorgen in die Öffentlichkeit! Ist dem Vorstand in Deinem Verein die drohende Gefahr für Eure Vereinsgewässer bekannt? Fragt im örtlichen Angelgeschäft nach, ob die Probleme dort bekannt sind.
    Nehmt Euch die Zeit, die auf dieser Website zur Verfügung gestellten Informationen zu lesen. Bildet Euch Eure Meinung!

    Mit Petri Heil
    kanalflunder

    Watt wär´n wa ohne Wattwurm?
    SAV Kanalfreunde e. V. Kiel

    Der Müll muß mit !!

  18. #150
  19. AW: Anglerdemo gegen angelfeindliche Politik

    Quelle Anglerdemo:

    Natura-2000 geht ALLE Angler an! Da Flyer häufig weniger Beachtung als bewegte Bilder finden, haben wir aus unserem Flyer noch ein kurzes Video gebastelt. Dieses Video darf gerne geteilt werden, aber auch auf Messen, Veranstaltungen von Vereinen und Verbänden oder in Angelgeschäften gezeigt werden. Wir müssen endlich allen Anglern erklären, dass das geilste Hobby der Welt in unserem Land ernsthaft bedroht ist. Also liebe Angler- Video angucken, teilen und andere Angler informieren. Es ist an der Zeit, sich gemeinsam gegen neue Einschränkungen und Verbote zu wehren!

    https://youtu.be/JC4_WalOTc4

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