Ergebnis 1 bis 8 von 8
    #1
  1. Ausrufezeichen Änderungen der Gewässerordnung im Verein

    Hallo Sportsfreunde,

    in unserem Angelverein wird die Gewässerordnung immer wieder einseitig durch den Vorstand abgeändert
    und auf der Internetseite in der Rubrik "Gewässerordnung" festgeschrieben.

    Da die Gewässerordnung ein wichtiges Regelwerk ist, dass die Rechte und Pflichten der Mitglieder am Gewässer regelt,
    bin ich der Meinung, dass Änderungen einer Abstimmung durch die Mitglieder bedarf. Ansonsten wären alle Mitglieder
    der Willkür des Vorstandes ausgeliefert!

    Weder in der Vereins-Satzung noch in der jeweiligen Gewässerordnung ist hierüber nichts festgehalten worden.

    Deshalb habe ich unseren 1. Vorsitzenden auf diese Thematik angesprochen. Hierzu meinte er lediglich, dass das Vereinsrecht
    (BGB) ihm diese Rechte überträgt. Leider konnte ich im Vereinsrecht zu diesem Thema keine Antwort finden, was wohl daran
    liegt, dass die Gewässerordnungen intern vom Verein geregelt werden müssen.

    Wer von Euch kann mir hierzu genauere Angaben machen?

    Für Eure Antworten bzw. Tipps bedanke ich mich herzlich.

    Sportliche Grüße

    Hecht Hunter

  2. #2
  3. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Änderungen der Gewässerordnung im Verein

    Zitat Zitat von Hecht Hunter Beitrag anzeigen
    Hallo Sportsfreunde,

    in unserem Angelverein wird die Gewässerordnung immer wieder einseitig durch den Vorstand abgeändert
    und auf der Internetseite in der Rubrik "Gewässerordnung" festgeschrieben.

    Da die Gewässerordnung ein wichtiges Regelwerk ist, dass die Rechte und Pflichten der Mitglieder am Gewässer regelt,
    bin ich der Meinung, dass Änderungen einer Abstimmung durch die Mitglieder bedarf. Ansonsten wären alle Mitglieder
    der Willkür des Vorstandes ausgeliefert!

    Weder in der Vereins-Satzung noch in der jeweiligen Gewässerordnung ist hierüber nichts festgehalten worden.

    Deshalb habe ich unseren 1. Vorsitzenden auf diese Thematik angesprochen. Hierzu meinte er lediglich, dass das Vereinsrecht
    (BGB) ihm diese Rechte überträgt. Leider konnte ich im Vereinsrecht zu diesem Thema keine Antwort finden, was wohl daran
    liegt, dass die Gewässerordnungen intern vom Verein geregelt werden müssen.

    Wer von Euch kann mir hierzu genauere Angaben machen?

    Für Eure Antworten bzw. Tipps bedanke ich mich herzlich.

    Sportliche Grüße

    Hecht Hunter
    Ein heißes Thema, brennt mir auch ständig auf der Seele, ist in extrem vielen Vereinen so....

    Bin gespannt, wie Robert das sieht...

    Im Zweifel entlastet man den Vorstand auf den Jahreshauptversammlungen und damit bescheinigt man Ihnen theoretisch, dass sie ihre Arbeit toll gemacht haben...
    Gruß Dorschgreifer
    https://www.anglernord.de

  4. #3
  5. Mitglied Avatar von Carsten Carstens
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    AW: Änderungen der Gewässerordnung im Verein

    Wirklich ein heikles Thema.
    Der Vorstand setzt sich bekannter Maßen nicht nur aus dem Vorsitzenden und seinem Vertreten und Kassenwart zusammen, sondern aus weiteren Akteuren.
    So gibt es in der Regel auch den Gewässerwart und wahrscheinlich seinen Vertreter.
    Ihm obliegt eine unwahrscheinlich verantwortungsvolle Aufgabe. Die Auswertung der Fänge, der Wasserqualität, der Fischbestand, die Uferzonen und Pflanzen, Tierwelt, Menschen, Anlieger und was noch alles.
    Er muss Rechenschaft ablegen und Hegepläne müssen erstellt werden. Alles muss im Einklang mit den bestehenden Gesetzen und Verordnungen sein, dann wird daraus ein Regelwerk, welches wir Angler einzuhalten haben.
    Da sich in der Politik leider sehr viel ändert, meistens zu unserem Nachteil, ist der Vorstand gefragt. Und so kann es natürlich vorkommen, dass immer mal wieder die Gewässerordnung geändert oder ergänzt wird.
    Ich kann mir kaum eine Willkür des Vorsitzenden vorstellen.

    Die Zufriedenheit der Mitglieder müsste ihm am Herzen liegen, wobei er immer nach Recht und Gesetz handeln muss. Oftmals eine Zwickmühle.

    Bei uns arbeiten Gewässerwarte und der gesamte Vorstand Hand in Hand. Bei der Jahreshauptversammlung steht der Gewässerwart für Fragen den Mitgliedern zur Verfügung. Bei seinen Vortrag jedoch, wird immer darauf eingegangen, warum sich etwas geändert hat.
    Gruß Carsten

  6. #4
  7. Mitglied Avatar von Heddi
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    AW: Änderungen der Gewässerordnung im Verein

    Moin,
    wir haben vor 3 Jahren einen Verein gegründet, kein Angelverein, aber der Grundsatz muss ja gleich sein! Also, der Vorstand muss mindestens aus drei Personen bestehen (1. und 2. Vorsitzender sowie eine/en Kassenwart), der Rest kann nur erweiterter Vorstand sein, um einige Angelegenheiten zu Delegieren, haben bei der Vorstandssitzung aber kein Stimmrecht. Wenn Du nun etwas ändern möchtest, kannst Du zu nächsten Jahreshauptversammlung einen Antrag stellen, kann auch mündlich bis zum beginn der Hauptversammlung erfolgen, mit der Bitte, dass nicht der Vorstand, sondern die Mitgliederversammlung über so etwas entscheidet. Das würde aber eine Änderung der Satzung bedeuten, ist aber alles möglich. Ich finde es Persönlich gut, wenn die Mitglieder entscheiden, den das ist demokratisch und keiner kann sich hinterher beschweren. Ich selber bin am überlegen, eine Angelabteilung im Verein zu gründen, so brauch kein neuer Verein gegründet zu werden und einiges ist einfacher. Bin bis jetzt bei Robert im Verein, da es kostengünstig ist und das muss man ja bei aller Mühe auch betrachten, den man müsste schon über 10 Personen sein, damit es sich rechnet! Ich hoffe, dass ich helfen konnte!

  8. #5
  9. AW: Änderungen der Gewässerordnung im Verein

    Zitat Zitat von Carsten Carstens Beitrag anzeigen
    Wirklich ein heikles Thema.
    Der Vorstand setzt sich bekannter Maßen nicht nur aus dem Vorsitzenden und seinem Vertreten und Kassenwart zusammen, sondern aus weiteren Akteuren.
    So gibt es in der Regel auch den Gewässerwart und wahrscheinlich seinen Vertreter.
    .


    Wie Heddi schon geschrieben hat gibt es den Geschäftsführer Vorstand und den erweiterten Vorstand.

    Geführt wird der Verein aber nur von geschäftsführenden Vorstand.
    Genaueres regelt hier die Satzung des Vereins.
    Es lohnt sich da einmal rein zu schauen.

    Das wichtigste Organ ist aber die Jahreshauptversammlung des Vereins.
    Wenn hier etwas über Anträge beschlossen wird, ist es "Gesetz" , auch für den Vorstand.
    AV Angler Nord e.V.
    Sportanglerverein Itzehoe und Umgegend e.V.

  10. #6
  11. Mitglied Avatar von Carsten Carstens
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    AW: Änderungen der Gewässerordnung im Verein

    Hatte ich ja auch so ausgeführt. Nur hatte ich den Gewässerwart mit ins Spiel gebracht, weil dieser in der Regel ja vom Vorsitzenden delegiert wird. (meistens seine Aufgabe kennt und dementsprechend arbeitet)

    Hecht Hunter moniert das Vorgehen seines Vorsitzenden bei der Ausübung seiner Tätigkeit in Form der Änderung der Gewässerordnung. Durch meinen Kommenatr habe ich das versucht zu erklären, warum es möglicher Weise zu den Änderungen gekommen ist.
    Und wie ich schon ausgeführt habe, gibt es ja eine JHV, bei der man alles erfragen kann. Natürlich können auch Anträge gestellt werden. Dann wird aber über genau diesen Antrag abgestimmt und nicht über das allgemeine Vorgehen des Vorsitzenden.
    Entweder werden Fragen gestellt, nachdem dieser seinen Jahresbericht abgegeben hat, oder aber unter dem Punkt "Verschiedenes".

    Also, Möglichkeiten für Einwände gibt es genug.
    Gruß Carsten

  12. #7
  13. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Änderungen der Gewässerordnung im Verein

    Spätestens nach der Geschichte und Aussage des Leiters der Fischereibehörde bin ich etwas vorsichtig damit, dass ein Vorstand oder Gewässerwart Mindestmaße selbst festlegen kann..., das dürfte danach auch keine Jahreshauptversammlung dürfen, zumindest nicht für offenen hegeplanpflichtige Gewässer.

    Zitat Zitat von Kai Hansen Beitrag anzeigen
    Da ich ja belehrt wurde, dass ich mich nicht strafbar machen würde, wenn ich heute maßige Dorsche bewusst zurücksetze, möchte ich gerne die Sichtweise und Interpretation zu dem Thema der Obersten Fischereibehörde (Herr Dr. Lemcke) veröffentlichen. Herr Dr. Lemcke hat einer Veröffentlichung zugestimmt!

    Folgende Fragen habe ich an die Behörde gestellt:

    In wie weit darf ich gefangene Fische zurücksetzen?
    Darf ich z.B. auf Dorsch angeln und alle gefangenen Dorsche zurücksetzen (meinetwegen um den Bestand zu schonen)?
    Darf ich, wenn ich bereits 5 Dorsche gelandet habe und mir das ausreichend erscheint, weiter angeln und darüber hinaus gefangene – auch maßige - Dorsche zurücksetzen?
    Das Thema “Catch & Release” – also Fische fangen ohne Verwertungsabsicht – ist ja nach §39 verboten, oder?
    Wie wird der Begriff “Catch & Release” definiert bzw. wann begehe ich eine strafbare Handlung bzw. Ordnungswidrigkeit?

    Insbesondere auf Fragen 2 und 3 bezog sich hier im Forum meine Aussage, dass ich Fische heute nicht zurücksetzen darf!

    Hier die Antwort von Herrn Dr. Lemcke vom 07.09.2016:

    Grundsätzlich gilt, dass man für das Angeln – so es denn tierschutzkonform sein soll – einen „vernünftigen Grund“ benötigt (Tierschutzgesetz § 1). Dafür kommen nur zwei Aspekte in Betracht: Erwerb von Lebensmitteln (Regelfall) oder Hegegesichtspunkte (nur in bestimmten Konstellationen, grundsätzlich nur in Gewässern mit rechtlich gebotener Hegepflicht). Diese Voraussetzungen sind bei Ihren Fragen zu bedenken.

    Gefangene Fische dürfen bzw. müssen Sie zurücksetzen, wenn Sie das Mindestmaß nicht erreichen oder einer Schonzeit unterliegen. Ansonsten sind die gefangenen Fische im Regelfall zu verwerten oder nach Hegegesichtspunkten zu entnehmen (siehe oben). In begründeten Fällen, wenn die Verwertung als Lebensmittel objektiv unmöglich ist, kann ein Zurücksetzen gerechtfertigt sein. Dies kann nur im Einzelfall beurteilt werden. Jedenfalls ist es unzulässig, das Zurücksetzen von Beginn an einzukalkulieren (siehe unten). Das beantwortet Ihre zweite Frage – Sie dürfen nicht auf Dorsch angeln, um diese anschließend alle zurückzusetzen. Auch das „Weiterangeln“ nach Erreichen eines persönlichen Limits und anschließende zurücksetzen (Frage 3) ist nicht zulässig. Das Angeln von Dorschen ist unter Beachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen möglich, und die Dorsche sind ohne Zweifel als Lebensmittel zu verwerten. Wenn Sie „den Bestand schonen wollen“ (über das rechtlich geforderte Maß hinaus), müssten Sie auf das gezielte Angeln von Dorschen gänzlich verzichten bzw. beim Erreichen Ihres persönlichen Limits das Angeln beenden.

    Auch „selektives Angeln“ ist nicht erlaubt. Wenn Sie z. B. mit Kunstködern angeln, ist es wahrscheinlich, dass Sie Hechte, Zander, ggf. Barsche usw. fangen. Alle diese Fische sind als Lebensmittel verwertbar. Ein generelles Zurücksetzen einer bestimmten Art ist nicht zulässig (siehe oben zur begründeten Ausnahme).

    „Catch & Release“ ist in der Tat in SH verboten, je nach Sachlage kann es sich um eine Ordnungswidrigkeit oder sogar um eine Straftat handeln. Entscheidend dabei ist der Vorsatz der Handlung. Wie oben dargestellt kann es Konstellationen geben, bei denen eine Verwertung als Lebensmittel wirklich objektiv unmöglich ist. Dann dürfen Sie einen Fisch schonend zurücksetzen. Dies wird sich erst im konkreten Einzelfall ergeben und kann vorher nicht geplant werden. Sofern aber z. B. „Heldenfotos“ angefertigt werden (kein sofortiges schonendes Zurücksetzen des Fangs) oder der Angler möglichst gezielt auf große Fische (z. B. Karpfen) angelt, ohne auf die sinnvolle Verwertung irgendwie eingestellt zu sein (geeignete Hälter- oder Kühlmöglichkeiten usw.), ist von catch & release auszugehen.

    Zugegebener Maßen ist die Beurteilung im Einzelfall nicht immer einfach. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie die Verwertungsabsicht konsequent verfolgen. Sofern Sie im Ausnahmefall Fische zurücksetzen wollen, benötigen Sie eine objektive Begründung, warum eine Verwertung nicht möglich war.

    Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung!


    Somit finde ich im übrigen, dass es wieder zum Thema passt! Nämlich der Bestand ist bedroht, aber ein persönliches Schonmaß oder Fanglimit ist nicht erlaubt! Also muss man aufhören zu angeln oder die Fische entnehmen!

    Eventuell wäre hier ein erster Ansatz für Bestandsschonung gegeben, nämlich ein persönliches Schonmaß zuzulassen. Nur mal so eine Idee und die Gedanken meines ursprünglichen Beitrages...

    Mit der Aussage müsste jeder, der andere Mindestmaße als die aus dem Fischereigesetz festlegt, dafür einen hegerischen Grund haben, der bestätigt und von der Fischereibehörde genehmigt ist... andernfalls könnte man in die böse C&R-Zone geraten....

    So nach dem Motto...., der Fisch ist doch viel zu klein..., damit kommt heute keiner mehr weit. Solange man einen Hering mit 20cm verwerten kann, kann man logischerweise auch einen Hecht mit 45cm verwerten...
    Gruß Dorschgreifer
    https://www.anglernord.de

  14. #8
  15. LSFV-Geschäftsführer
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    Avatar von Robert Vollborn
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    AW: Änderungen der Gewässerordnung im Verein

    Zitat Zitat von Hecht Hunter Beitrag anzeigen
    In unserem Angelverein wird die Gewässerordnung immer wieder einseitig durch den Vorstand abgeändert und auf der Internetseite in der Rubrik "Gewässerordnung" festgeschrieben. Da die Gewässerordnung ein wichtiges Regelwerk ist, dass die Rechte und Pflichten der Mitglieder am Gewässer regelt, bin ich der Meinung, dass Änderungen einer Abstimmung durch die Mitglieder bedarf. Ansonsten wären alle Mitglieder der Willkür des Vorstandes ausgeliefert!
    Wenn es nicht anders in der Satzung geregelt ist, dann kann m.E. der Vorstand eine Gewässerordnung eigenständig ändern. Ich stimme Carsten vollkommen zu. Vorstand und Gewässerwart sind mit dem Inhalt des Pachtvertrages und mit den Anforderungen nach LFischG, insbesondere zur Hege, vertraut. Es ist denkbar, daß eine Gewässerordnung auch kurzfristig angepaßt werden muß. Dann wäre es hinderlich, wenn dafür erst eine Mitgliederversammlung einberufen werden muß.

    Sollten Mitglieder begründet der Auffassung sein, daß die Änderung erheblich in ihre Rechte eingreift oder sonst nicht angemessen/zulässig ist, dann kann das auf der nächsten Versammlung angesprochen werden.

    Zitat Zitat von dorschgreifer Beitrag anzeigen
    Im Zweifel entlastet man den Vorstand auf den Jahreshauptversammlungen und damit bescheinigt man Ihnen theoretisch, dass sie ihre Arbeit toll gemacht haben...
    Die Entlastung hat nichts mit der inhaltlichen Qualität der Vorstandsarbeit zu tun. Sie bescheinigt "nur", daß die Buchführung ordnungsgemäß war und daß der Verein auf der Grundlage der bei der Kassenprüfung bekannten Informationen für den überprüften Zeitraum keine Ansprüche gegen den Vorstand erhebt.

    Zitat Zitat von Heddi Beitrag anzeigen
    Also, der Vorstand muss mindestens aus drei Personen bestehen (1. und 2. Vorsitzender sowie eine/en Kassenwart), der Rest kann nur erweiterter Vorstand sein,
    Das ist nicht zwingend. Allerdings muß man dazu klären, was mit dem Begriff "Vorstand" gemeint ist. Das Vereinsregister kennt nur den "Vorstand im Sinne des § 26 BGB", also diejenigen, die den Verein rechtlich vertreten. In vielen Vereinssatzungen finden sich dann Formulierungen wie "erweiterter Vorstand", "geschäftsführender Vorstand" usw. Diese Begriffe gibt es rechtlich gesehen nicht. Allerdings ist es dem Vereinsregister egal, wie viele Personen neben dem "Vorstand i.S.d. § 26 BGB" noch Aufgaben übernehmen. Ein Vorstand kann im Ergebnis aus einer Person bestehen, aber auch aus einer wesentlich größeren Zahl, was beides aber nicht sinnvoll ist.

    Zitat Zitat von Heddi Beitrag anzeigen
    Wenn Du nun etwas ändern möchtest, kannst Du zu nächsten Jahreshauptversammlung einen Antrag stellen, kann auch mündlich bis zum Beginn der Hauptversammlung erfolgen,
    Auch hier kann es sich anders verhalten. Mitglieder müssen die Möglichkeit haben, sich auf die Versammlung und anstehende Beschlüsse vorzubereiten. Deshalb ist es nicht immer zulässig, Anträge zu behandeln, die nicht auf der Tagesordnung stehen. Das muß die Vereinssatzung regeln, ob und unter welchen Voraussetzungen (Dringlichkeits)Anträge möglich sind.

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