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  1. Mitglied Avatar von Meerelb
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    AW: Rute für NOK und Brandung, geht das?

    Immer wieder gerne, wo ich helfen kann mach ich das.


    Leider kann ich dir bei deiner Wahl der Sehne nicht helfen. Da ich selbst für mich noch nicht die Lösung gefunden habe.

    Denn das ist so ein zweischneidiges Schwert. Die Sehne sollte so dick wie nötig ( also um kraftvoll Werfen zu können und genug Power für den Drill haben) sein aber auch so dünn wie möglich (je dünner desto besser ist wickelt sie sich von der Rolle und erhöht deine Reichweite ) sein.

    Im grunde würde ich dir eine geflochtene Sehne mit einer Mono Schlagschnur empfehlen. Die kann weit geworfen werden und hat genug Power für einen Kraftvollen Drill . Auch werden Bisse sensilber angezeigt . Doch auch das ist nicht die beste Lösung wenn die Rute nicht dafür geignet ist.
    Die Gefahr das Fischen der Haken aus dem Maul gerissen wird, ist eindeutig höher. Die Rutenringe werden von der Geflochtenen mehr belastet. Anders herum wird die Sehne schneller von der Steinpackung beschädigt. Also heises die passende Sehne zur passenden Rute und Rolle zu finden.
    Eventuel können dir und auch mir. Ein paar Forumsmitglieder eine wirklich gute Lösung zu diesem Problem geben. Ich kann dir nur ein paar Vorteile und Nachteile nennen.


    Vorteile Mono Sehne : Kann nicht so schnell von der Steinpackung beschädigt werden. Schont die Rute bzw. Rutenringe . Die Dehnung federt plötzliche Fluchtversuche von den Fischen ab. Niedrige Beschaffungskosten . Neigt weniger zur ungewollten Schlaufen.-Knotenbindung. Bei Temperaturen im Minusbereich vereist sie nicht so schnell.

    Nachteile Mono : Weniger empfindliche Bissanzeige. Weniger Reichweite und Tragkraft.



    Vorteile geflochtene Sehne: Mehr Reichweite und hohe Tagkraft bei dünner Sehne. Sehr gute Bissanzeige da weniger Dehnung.
    Nachteile geflochtene Sehne: Verknotet sich schnell bzw neigt mehr zur ungewollten Schlaufenbildung. Reibt sich schneller an der Steinpackung auf. Belastet mehr die Rute und die Rutenringe. Neigt bei Temperaturen im Minusbereich zu vereisung der Sehne. Den Fischen werden im Drill ohne eine Pufferschnur/Schlagschnur schneller mal die Haken aus dem Maul gerissen.

    Also ich habe da für mich immer noch nicht die perfekte Lösung gefunden.



    Boahr wor sind die Zeiten hin? Wo man einfach einen Haken an irgendeine Sehne binden konnte und ohne teure Rute einfach ein Fische nur am Stock aus dem Wasser ziehen konnte.
    Meinen ersten kleinen Stichling habe ich mit einen Stück Band und einer Glasschrerbe gefangen. Aber das ist Jahrzehte her und aus dem letzten Jahhrhundert.

  2. #12
  3. Mitglied Avatar von eukri
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    AW: Rute für NOK und Brandung, geht das?

    Bin ein großer Fan von der Geflochtenen mit Schlagschnur beim Brandungsgeschirr/Allroundansanitz.
    Hab mit ner 16er Fireline 6 Jahre kontinuierlich durchgefischt (Winter an der Brandung/Wechsel der Rolle im Sommer ans Karpfengeschirr am See/Kanal) bevor ich sie gewechselt habe.
    Im Schnitt bin ich im Jahr 60-70 mal Wasser. Wenn was gebrochen ist war es die Monokeule, die aber vergleichsweise günstig ersetzt werden kann.

    Perrückenkneule kommen am Anfang vor, wenn man sich auf die Geflochtene eingeworfen hat und weiß worauf man achten sollte (bspw. vorher anfeuchten) bleibt das aus.
    Zum Thema Frost habe ich keine nennenswerten Erfahrungen, weil ich dann meistens an der Ostsee stehe und Salzwasser später gefriert. Kam ich so noch nicht in Kontakt. Das kälteste war bei -13°C am Thiessenkai vor ein paar Jahren. Schnur funzte Einwandfrei. Süßwasser ist aber denke ich ein anderes Thema.

    Schäden an den Ringen konnte ich bisher nicht feststellen.

    Steinpackungen/Muschelbänke sind für beide Schnüre tödlich, auch wenn Mono etwas widerstandsfähiger ist.
    Die einzigen Vorteile von Mono in meinen Augen ist die Dehnung und die leichte Sichtbarkeit von Schäden an der Schnur.
    Beide Schnüre haben ihre Daseinsberechtigung und im Endeffekt entscheidet die persönliche Vorliebe.

  4. #13
  5. Mitglied Avatar von Carsten Carstens
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    AW: Rute für NOK und Brandung, geht das?

    So ist es gewesen Meerelb. So bin auch ich angefangen. Und war alles schlecht?
    Auch wenn sich heute vieles geänadert hat, haben die alten Dinge immer noch Bestand und ihre Berechtigung.

    Es machte schon sinn mit dementsprechenden Knüppeln auf Aal zu fischen. Und ganz genau so fische ich auch heute noch.
    Drei gleiche Ruten mit dementsprechenden Rollen, eine 35er Mono, gut 100 gr. Blei und zwei Haken. Bissanzeiger werden in die Schnur gehängt und an den Rutenständer angebunden. Dieses, damit sie beim schnellen Anschlagen nicht abhanden kommen.
    Der "Klingeldraht" biegt sich beim Anschlagen auf. Ich bin rundum zufrieden damit.

    Für mich steht aber fest, dass ich keine geflochtene Schnur bei dieser Angelei verwende. Die Nachteile überwiegen zu sehr und die Wurfweite lasse ich für mich nicht gelten.
    100 m werfe ich auch mit Mono. Und das reicht am NOK allemal. Die Mitte, besser gesagt die Fahrrinne, ist das Ziel.

    Ich glaube, dass das alles Ansichtssache ist. Die Feederrute ist natürlich eine tolle Gerte und es macht auch wirklich Spaß damit zu fischen. Nur muss das jeder für sich entscheiden, ob man diese Rute für sich gebrauchen kann. Vielseitig einsetzbar ist die bestimmt.

    Wie verhält es sich mit dem Ringdurchmesser? Bei Frost sind die kleinen Ringe schnell einmal dichtgefroren, oder? Gerade wenn man dann noch mit geflochtener Schnur angeln will.
    Gruß Carsten

  6. #14
  7. Mitglied Avatar von Meerelb
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    AW: Rute für NOK und Brandung, geht das?

    Zitat Zitat von Carsten Carstens Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass das alles Ansichtssache ist. Die Feederrute ist natürlich eine tolle Gerte und es macht auch wirklich Spaß damit zu fischen. Nur muss das jeder für sich entscheiden, ob man diese Rute für sich gebrauchen kann. Vielseitig einsetzbar ist die bestimmt.

    Wie verhält es sich mit dem Ringdurchmesser? Bei Frost sind die kleinen Ringe schnell einmal dichtgefroren, oder? Gerade wenn man dann noch mit geflochtener Schnur angeln will.
    Da kann ich dir leider nicht wiedersprechen. Ich habe selber feststellen müssen, das eine Feederute in Kombonitation mit Geflochtener Sehne bei Minustemperaturen nur sehhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhr bedingt tauglich sind.
    Eine Brandungrute mit ihren (verhältnismäzig) dicken Ringen ist da schob pflegeleichter. Aber auch die Barndungsruten leiden bei Minustemperaturen in Kombonitation mit geflochtener Sehne.




    P.S: Auch eine Fireline hat mir schon Ringeinlagen geschrottet.

  8. #15
  9. Mitglied Avatar von Carsten Carstens
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    AW: Rute für NOK und Brandung, geht das?

    Und genau deshalb haben wir Angler ja so viele verschiedene Ruten und Rollen.
    Einfach kann doch jeder...es muss doch immer wieder eine Herausforderung geben. Die finden wir dann auf den Messen oder anderen Verkäufern.
    Gruß Carsten

  10. #16
  11. Mitglied
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    AW: Rute für NOK und Brandung, geht das?

    Zitat Zitat von Ingo_HH Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für eure Antworten.

    Carsten deinen Beitrag zum Butt angeln hatte ich mir in der Tat schon durchgelesen und er hat mir auch sehr geholfen.

    Also fasse ich mal für mich zusammen. Ich besorg mir erstmal 2 ordentliche Brandungsruten mit 200 Gram WG, ~ 4 Meter lang mit entsprechenden Rollen.
    Angelschein umschreiben lassen von HH auf Schleswig Holstein, Mitglied in einem Verein werden, Kanalschein besorgen.

    Mit dem Zander beschäftige ich mich erst ab Mai, bis dahin bekomme ich die Ruten auch wieder bei der Frau durch

    Gruß Ingo
    Zur Info: Da das hier öfter stand... Zander hat Schonzeit bis Juni!

    Meiner Meinung nach reicht eine 0,30 Mono völlig aus. Habe die letzten Jahrzehnte damit keine Probleme bekommen. Alles, was dicker ist, geht dann wieder zu Lasten der Wurfweite, weil die Sehne doch sehr "steif" wird.
    Und Köfi an der Brandungsrute finde ich nicht komisch. Zumindest meine Grundmontage sieht nicht anders aus zum Zandern.
    Petri Florian

    Rettet die Aale - esst mehr Kormorane

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