Ergebnis 1 bis 10 von 10
    #1
  1. Mitglied Avatar von Netsroht
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    Unsichtbare Bedrohungen verändern das Meer

    Unsichtbare Bedrohungen verändern das Meer | NDR.de - Nachrichten - Schleswig-Holstein
    https://www.ndr.de/nachrichten/schle...r,meer474.html

  2. #2
  3. Mitglied Avatar von kanalflunder
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    AW: Unsichtbare Bedrohungen verändern das Meer

    Hallo Thorsten,

    man kann nicht oft genug darauf hinweisen.
    Doch ob die Menschen das verinnerlichen ??

    Mit Petri Heil
    Jürgen (kanalflunder)

    Watt wär´n wa ohne Wattwurm?
    SAV Kanalfreunde e. V. Kiel

    Der Müll muß mit !!

  4. #3
  5. Mitglied Avatar von Carsten Carstens
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    AW: Unsichtbare Bedrohungen verändern das Meer

    Wenn Gülle und Co weiterhin so eingetragen werden, wird es kein Halten mehr geben.
    Unsere Generation (Ü50) wird vermutlich noch Gut von der schönen Ostsee haben, aber mit Einschränkungen. Ein Umdenekn ist ja bereits geschehen, nur hapert es an den Ausführungen.
    Wir Angler fangen ja schon nur 5 bzw. ab 2019 7 Dorsche.....(Ironie!)
    Gruß Carsten

  6. #4
  7. AW: Unsichtbare Bedrohungen verändern das Meer

    Zitat Zitat von Carsten Carstens Beitrag anzeigen
    Wenn Gülle und Co weiterhin so eingetragen werden, wird es kein Halten mehr geben.
    )
    da hast du Recht. Aber was tust du persönlich dagegen? Isst du konsequenterweise kein Schweinefleisch mehr?
    ...come to our beach and watch us perform.

  8. #5
  9. Mitglied Avatar von Carsten Carstens
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    AW: Unsichtbare Bedrohungen verändern das Meer

    Zitat Zitat von Rächerlachs Beitrag anzeigen
    da hast du Recht. Aber was tust du persönlich dagegen? Isst du konsequenterweise kein Schweinefleisch mehr?
    Ja.
    Fast gar nichts mehr.
    Wir haben in der Familie unseren gesamten Fleischverbrauch drastisch verringert. Meine Frau noch mehr als ich. Aber ich gebe zu, wenn wir auch fast kein Schwein mehr essen, so doch Rind.
    Wir bekommen ein Mal im Jahr Rindfleisch (alles Mögliche im Beutel). Das stammt von einem Highlandrind und stand nur "blöd" auf der Koppel. Kein Stall hat es je gesehen.
    Vor einigen Jahren noch, wurde das zu schlachtende Tier sogar aus der Herde heraus auf der Koppel geschossen. Das ist leider nicht mehr erlaubt.
    Ich bezahle natürlich erheblich mehr für solch ein Fleisch, als das erheblich billigere von der Ladentheke.

    Ich muss aber zugeben, dass wir natürlich Wurst kaufen und Geflügel. Und dieses stammt dann ja aus der Zucht. Und auch hier versuchen wir das zu vermeiden. Alles was wir aus eigener Herstellung (Landwirtschaftlicher Nebenerwerbsbetrieb oder Hobbybauer) bekommen können, nehmen wir natürlich lieber.
    Diese Tiere leben frei auf der Hauskoppel oder in dem Stall.
    Natürlich fallen da Abfälle an, dass ist unvermeidbar.
    Ich denke aber schon, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Mehr ginge immer, das ist klar.

    Hin und wieder geht man ja auch fein essen.... Also, so ganz gehts wohl doch nicht. Und das will ich auch nicht.
    Ich/wir versuchen auch möglichst wenig Plastiktüten zu verwenden. Ein Anfang zumindest.

    Außerdem esse ich gerne Wild und Fisch. Da hat Schwein absolut keine Chance.
    Gruß Carsten

  10. #6
  11. AW: Unsichtbare Bedrohungen verändern das Meer

    Zitat Zitat von Carsten Carstens Beitrag anzeigen
    Ja.
    Fast gar nichts mehr.
    Wir haben in der Familie unseren gesamten Fleischverbrauch drastisch verringert. Meine Frau noch mehr als ich. Aber ich gebe zu, wenn wir auch fast kein Schwein mehr essen, so doch Rind.
    Wir bekommen ein Mal im Jahr Rindfleisch (alles Mögliche im Beutel). Das stammt von einem Highlandrind und stand nur "blöd" auf der Koppel. Kein Stall hat es je gesehen.
    Vor einigen Jahren noch, wurde das zu schlachtende Tier sogar aus der Herde heraus auf der Koppel geschossen. Das ist leider nicht mehr erlaubt.
    Ich bezahle natürlich erheblich mehr für solch ein Fleisch, als das erheblich billigere von der Ladentheke.

    Ich muss aber zugeben, dass wir natürlich Wurst kaufen und Geflügel. Und dieses stammt dann ja aus der Zucht. Und auch hier versuchen wir das zu vermeiden. Alles was wir aus eigener Herstellung (Landwirtschaftlicher Nebenerwerbsbetrieb oder Hobbybauer) bekommen können, nehmen wir natürlich lieber.
    Diese Tiere leben frei auf der Hauskoppel oder in dem Stall.
    Natürlich fallen da Abfälle an, dass ist unvermeidbar.
    Ich denke aber schon, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Mehr ginge immer, das ist klar.

    Hin und wieder geht man ja auch fein essen.... Also, so ganz gehts wohl doch nicht. Und das will ich auch nicht.
    Ich/wir versuchen auch möglichst wenig Plastiktüten zu verwenden. Ein Anfang zumindest.

    Außerdem esse ich gerne Wild und Fisch. Da hat Schwein absolut keine Chance.
    Nicht schlecht, das ist ja schon eine ganze Menge! Ich denke niemand verlangt , dass man von heute auf morgen einen perfekt ökologischen Lebensstil führt. Aber wenn jeder in seinen Möglichkeiten mitmacht ist schon viel gewonnen.
    ...come to our beach and watch us perform.

  12. #7
  13. Mitglied Avatar von Carsten Carstens
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    AW: Unsichtbare Bedrohungen verändern das Meer

    Zitat Zitat von Rächerlachs Beitrag anzeigen
    Nicht schlecht, das ist ja schon eine ganze Menge! Ich denke niemand verlangt , dass man von heute auf morgen einen perfekt ökologischen Lebensstil führt. Aber wenn jeder in seinen Möglichkeiten mitmacht ist schon viel gewonnen.
    Stimmt, und wenn man nur auf ganz banale Dinge verzichtet, weil man sich darüber eben Gedanken macht.

    Wie oft habe ich mich über mich selbst geärgert, wenn ich z. B. einen Jutebeute o. ä. vergessen hatte und nun doch die Plastiktüte nehmen musste. Diese wird dann auch nicht achtlos weggeworfen, sondern weiter benutzt, eben bis sie nicht mehr zu gebrauchen ist.

    In Punkto Essensumstellung ist es alles nicht so einfach. Ich habe das ganz große Glück, dass meine Frau zu Hause ist und sich dann natürlich um das Wohl aller kümmert. Da ist mehr Zeit vorhanden, um die Ernährung dementsprechend zu gestalten. Und sie ist auch die treibende Kraft.
    Da habe ich es natürlich sehr viel einfacher, als viele anderen.

    Wenn beide den ganzen Tag arbeiten, dann haben sie in der Regel kaum noch Lust, sich an der Herd zustellen und ausgewogen zu kochen. Man hat ja kaum Zeit, über so etwas nachzudenken.
    Es wird oftmals auch nur noch "das Beste" von den Tieren verzerrt. Schnitzel pp. um mal beim Schwein zu bleiben. Wer schiebt denn noch einen Braten in die Röhre? Wer schlachtet denn noch ein ganzes Schwein und verwertet wirklich alles?
    Wenn dem so wäre, dann würde man vieles einmachen oder einfrieren. Aber man hätte für längere Zeit auf Vorrat und bräuchte nicht immer los, um sich nur das Beste natürlich, zu kaufen.
    Es gibt so viele Ansätze, aber sie sind unheimlich schwer umzusetzen. Zeitdruck ist meines Erachtens Schuld an dem Ganzen Dilemma. Wir sind eine Wegwerfgesellschaft geworden und machen uns kaum noch Gedanken. (so ganz langsam wachen einige auf....)
    Gruß Carsten

  14. #8
  15. Mitglied
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    AW: Unsichtbare Bedrohungen verändern das Meer

    Zitat Zitat von Rächerlachs Beitrag anzeigen
    da hast du Recht. Aber was tust du persönlich dagegen? Isst du konsequenterweise kein Schweinefleisch mehr?
    Wieso ausgerechnet Schweinefleisch? Erschließt sich mir nicht so

    Wiederkäuer wie Rind und Schaf sind die Hauptverursacher von Treibhausgasen -> Klimawandel in der Landwirtschaft. Einerseits durch das, was hinten raus in die Luft entweicht, aber auch durch die "Feststoffe". Der Mist muß dann weg und gast noch einmal aus.
    2016 stammten rund 59 Prozent (%) der gesamten Methan (CH4)-Emissionen und 80 % der Lachgas (N2O)-Emissionen in Deutschland aus der Landwirtschaft
    Der größte Anteil des Methans aus Wirtschaftsdünger geht auf die Exkremente von Rindern – und in geringerem Maße von Schweinen – zurück. Die anderen Tiergruppen (zum Beispiel Geflügel, Esel, Pferde) sind dagegen vernachlässigbar.
    Wenn dieser zu häufig oder einfach mengenmäßig zu viel ausgebracht wird, gehen die nicht genutzten Reste natürlich ins Wasser. Da schliesst sich der Kreislauf und die Schweine mit ein. Zu viel Düngereste im Wasser machen dann leider dieses kaputt und sorgen ua für die im Beitrag gezeigten Konsequenzen

    Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/daten...gas#textpart-1

    Fleisch ist mein Gemüse, wie man so schön sagt. Viel Geflügel, einmal die Woche Fisch aus "eigener Jagd", öfter auch Wild. Aber eben auch Schwein. Rindfleisch macht nur max 1% meines Jahresverbrauchs an Fleisch aus. Erstens, weil ich es schlicht nicht mag und zweitens, weil es einfach teurer ist. Bevor jemand fragt: Wild bekomme ich aus der Familie, die sind dann froh über frischen Fisch.

    Ich vermeide Plastik, diese ganzen Um- und Rundherum- und Dreifachverpackungen sind mir ein Greul. Es könnte viel anders gehen, grad beim Einkauf. Leider muß ich beim Umweltschutz viel nach meinem Geldbeutel gehen. Da gibt es bei mir viel Potenzial.
    Aber Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel gibt es bei mir kaum - dafür bin ich Mensch.

    @ Carsten:
    Hut ab. Deine Einstellung dazu und Umsetzung ist klasse und bei vielem sprichst du mir aus der Seele. Schlachten? Alles verwerten? Ich glaube, wir haben auch zu viele Feinheiten in unseren Gesetzen teilweise. Und es fehlen oft einfach die Möglichkeiten dazu.

    Ich glaube, Zeit ist unser zweitkostbarstes Gut heutzutage... nach der Welt, auf der wir leben und die zumindest so erhalten werden muß, wie sie nun ist. Sonst wird es ganz schlimm demnächt
    Petri Florian

    Rettet die Aale - esst mehr Kormorane

  16. #9
  17. Mitglied Avatar von Carsten Carstens
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    AW: Unsichtbare Bedrohungen verändern das Meer

    @Florian

    Nun denke nicht, dass ich einen eigenen Biohof betreibe und/oder mich ausschließlich derart ernähre.

    Es gibt immer wieder Situationen da kann man nicht aus seiner Haut. Auch wenn man sich später etwas darüber ärgert.
    Alleine wenn ich sehe, wie viel Müll bei uns anfällt. Das ist einfach grausam. Da kann man noch so sauber trennen. Der Müll ist da. Bei Biomüll kommt Freude auf, daraus wird wertvolle Erde gemacht.
    Aber seit dem ich meinen Sohn mit seiner Tochter wieder bei mir aufnehmen musste, fällt Müll für die graue Tonne an. Windeln boah ....
    Und dann der gelbe Sack. Es ist ja nicht egal, ob man zu zweit oder zu viert Müll produziert.

    Aber meine kleine Enkelin wird von mir schon eingenordet. Sie muss Fisch essen, den der Opa gefangen hat. Und...sie mag den!!! Die isst mit ihren gut 2 Jahren sogar Rollmöpse.
    Wir fangen zumindest früh an, unseren Nachwuchs bzw. die nächste Generation auf die richtige Spur zu bringen. Meine Söhne sind quasi genau so gestrickt, wie meine Frau und ich. Sie haben zumindest das Verständnis. Ob das nachher auch umgesetzt wird, das werden wir sehen.

    Zumindest ist es wichtig, dass ein Umdenken stattfindet. Wenn das in vielen Köpfen geschiet, werden viele andere vermutlich mitgezogen.
    Und dann ist die Industrie gefragt. Wenn bei uns ein Umdenken stattfindet und dementsprechend gekauft wird, dann können die eigentlich gar nicht anders.
    Gruß Carsten

  18. #10
  19. Mitglied
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    AW: Unsichtbare Bedrohungen verändern das Meer

    Zitat Zitat von Carsten Carstens Beitrag anzeigen
    @Florian

    Nun denke nicht, dass ich einen eigenen Biohof betreibe und/oder mich ausschließlich derart ernähre.
    Bin ich nicht von ausgegangen. Trotzdem leistest du mehr wie viele Andere und das ist toll.

    Und Mülltrennung ist spätestens beim Recycling auch lange noch nicht am Ende der Möglichkeiten und könnte wesentlich effektiver sein.
    Petri Florian

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