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    #11
  1. Mitglied Avatar von degl
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    AW: Am 31.03.2019 neues Fischereigestz Hamburg verabschiedet

    Zitat Zitat von Filet18 Beitrag anzeigen
    Ich überlege es mir noch die Karte für Hamburg zu kaufen? Gibt es auch Tageskarten ?
    Glaube ich nicht........gibts für die "Fischereiabgabe" hier in S-H ja auch nicht

    Blöd halt nur, das man sich erst nen HH-Angelladen suchen muß um die Abgabe zu entrichten.....sollte deshalb auch online gehen oder beim Amt wie hier...

    gruß degl
    möge der Fisch mit euch sein

  2. #12
  3. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Am 31.03.2019 neues Fischereigestz Hamburg verabschiedet

    Zitat Zitat von degl Beitrag anzeigen
    Glaube ich nicht........gibts für die "Fischereiabgabe" hier in S-H ja auch nicht

    Blöd halt nur, das man sich erst nen HH-Angelladen suchen muß um die Abgabe zu entrichten.....sollte deshalb auch online gehen oder beim Amt wie hier...

    gruß degl
    Ja, ist blöd, gebe ich Dir Recht Detlef. Die Ämter waren aber nicht bei den Schulungen, deshalb wissen Sie auch von nichts und können keine Karten ausgeben..., denn die Ausgabemöglichkeit ist von dieser Schulung abhängig. Klaus ist ja bei der Behörde gewesen und die wussten von nichts..., die sind einfach nicht involviert. Behörden malen eben nicht so schnell. Vielleicht dürfen sie ja nächstes Jahr mit Glück Karten ausgeben, oder es bleibt wie es ist.

    Und die Liste der Angelläden und diversen Vereinen ist ja nun bekannt, insofern ist das relativ einfach, und die haben auch viel bessere Öffnungszeiten, als die Behörden, wo man sich mittlerweile teilweise sogar Termine holen muss, Hamburg ist da leider nicht so ganz einfach, wie bei uns auf dem Dorf.
    Gruß Dorschgreifer
    https://www.anglernord.de

  4. #13
  5. AW: Am 31.03.2019 neues Fischereigestz Hamburg verabschiedet

    Gilt für 2019 eigentlich noch meine bereits geleistete Fischereiabgabe von 5 € oder muss ich nachzahlen?

  6. #14
  7. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Am 31.03.2019 neues Fischereigestz Hamburg verabschiedet

    Zitat Zitat von HerthinaCC Beitrag anzeigen
    Gilt für 2019 eigentlich noch meine bereits geleistete Fischereiabgabe von 5 € oder muss ich nachzahlen?
    Für Hamburger müssten zumindest das die Behörden wissen, im Gesetz und der Durchführungsbestimmung steht 10,-€ für Jedermann....

    § 1 Durchführungsverordnung
    Fischereiabgabe
    (1) Die Fischereiabgabe für Anglerinnen und Angler
    beträgt 10 Euro je Kalenderjahr. Für Angel-Guides beträgt die
    Fischereiabgabe 1000 Euro je Kalenderjahr.
    Da gibt es keine Unterschiede zwischen Hamburger und auswertigen Anglern.
    Gruß Dorschgreifer
    https://www.anglernord.de

  8. #15
  9. AW: Am 31.03.2019 neues Fischereigestz Hamburg verabschiedet

    Zitat Zitat von HerthinaCC Beitrag anzeigen
    Gilt für 2019 eigentlich noch meine bereits geleistete Fischereiabgabe von 5 € oder muss ich nachzahlen?
    Ich habe für 2019 eine Abgabe in Höhe von 5 Euro bezahlt. Dafür habe ich mit dem Stempel das Recht erhalten 2019 fischen zu dürfen. Also werde ich wohl kaum irgendwas nachzahlen müssen...
    ...come to our beach and watch us perform.

  10. #16
  11. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Am 31.03.2019 neues Fischereigestz Hamburg verabschiedet

    Zitat Zitat von Rächerlachs Beitrag anzeigen
    Ich habe für 2019 eine Abgabe in Höhe von 5 Euro bezahlt. Dafür habe ich mit dem Stempel das Recht erhalten 2019 fischen zu dürfen. Also werde ich wohl kaum irgendwas nachzahlen müssen...
    Das Eis wäre mir zu dünn...., würde ich für mich klären, bevor ich in Problemlagen gerate.

    Das Fischereigesetz ist neu und wenn es keine Übergangsregelung für Personen wie Dich gibt, kann es dünn werden.

    Und im Fischereigesetzt steht ausdrücklich drin:

    (6) Jede Fischereischeininhaberin und jeder Fischereischeininhaber
    ist verpflichtet, sich fortlaufend über die jeweils
    aktuellen rechtlichen Regelungen und den jeweils aktuellen
    Stand der guten fachlichen Praxis zu informieren
    und diese in
    der Praxis anzuwenden.
    Ich würde mir das vom Amt bestätigen lassen, dass die 5,-€ reichen und zwar schriftlich.

    Muss aber jeder für sich entscheiden, ob man es drauf ankommen lässt, oder lieber die sichere Schiene fährt.
    Gruß Dorschgreifer
    https://www.anglernord.de

  12. #17
  13. AW: Am 31.03.2019 neues Fischereigestz Hamburg verabschiedet

    Moin moin.

    Na da hat sich ja doch einiges geändert.

    Schonzeit für Hecht und Zander jetzt 1. Februar bis 31. Mai verlängert,
    aber die Das Kunstköderverbot wurde für Fliegenfischer ausgenommen:
    § 8 Artenschonzeiten, ... Das Verbot von Kunstködern gilt nicht für das Fliegenfischen.

    Sperrgebiete mit ganzjährigem Verbot gibt es insgesamt 26 Stk.

    Und § 3 Absatz 1 Satz 2 tritt am 1. Januar 2020 in Kraft.
    (1) Anglerinnen und Anglern ist es erlaubt, die Fischerei
    mit zwei Handangeln mit bis zu zwei Anbissstellen auszuüben.
    Weiteres Fischereigerät darf nicht unmittelbar einsatzbereit
    sein. Es ist ausschließlich Fischereigerät einzusetzen, das sich
    in ordnungsgemäßem Zustand befindet. Nix mehr mit der dritten "fertig zusammengebauten Raubfischrute"

    § 4 Absatz 3 Satz 2 ist zwei Jahre nach dem in Absatz 1, Satz 2 bezeichneten Zeitpunkt anzuwenden.

    (3) Das Fischen mit Schleppangeln ist Anglerinnen und
    Anglern untersagt. Senken dürfen bis zu höchstens einem
    Quadratmeter Größe zum Köderfischfang verwendet werden.
    Die Benutzung von Senkreusen ist verboten. Bei der Fischerei
    ist ein den örtlichen Gegebenheiten der Fischereistelle und
    dem zu erwartenden Fang entsprechender Unterfangkescher
    waidgerecht zu benutzen. Es dürfen nur Unterfangkescher mit
    gummiertem Netz und Abhakmatte bei der Fischerei verwendet
    werden. Ferner sind sämtliche Utensilien zum waidgerechten
    Töten und Abhaken und Zurücksetzen mitzuführen. Beim
    Fliegenfischen muss keine Abhakmatte verwendet werden,
    sofern die Fische im Wasser abgehakt werden.

    § 8 Absatz 1 ist ab dem 1. Oktober 2019 anzuwenden.


    § 8 Artenschonzeiten
    (1) Für die in Anlage 2 aufgeführten Arten gelten die dort
    aufgeführten Schonzeiten, in denen sie nicht gefangen werden
    dürfen. Die Schonzeit für Forellen gilt nicht in gewerblichen
    Fischzuchtbetrieben. Werden Fische während ihrer Schonzeit
    gefangen, gilt § 6 Absatz 2 entsprechend.
    (2) Während der Zanderschonzeit ist die Fischerei unter
    Verwendung von toten Köderfischen, Fischfetzen sowie von
    Kunstködern jeglicher Art untersagt. Hiervon ausgenommen
    sind die Bille oberhalb des Bergedorfer Hallenbades und die
    Alster oberhalb der Ohlsdorfer Schleuse sowie der unmittelbare
    Strömungsbereich des Elbe-Hauptstroms. In anderen
    Bereichen der Elbe, wie in Hafenbecken, Kanälen sowie innerhalb
    von Buhnenfeldern darf während der Zanderschonzeit
    nicht mit den in Satz 1 genannten Ködern gefischt werden.
    Das Verbot gilt auch für das Auswerfen oder Treibenlassen von
    Ködern gemäß Satz 1 an Angelstellen am Elbe-Hauptstrom in
    nicht strömende Bereiche. Kunstköder dürfen nur in strömenden
    Bereichen der Elbe verwendet werden. Berufsfischerinnen
    und Berufsfischern ist in der Zanderschonzeit die Verwendung
    von Stellnetzen untersagt. Das Verbot von Kunstködern gilt
    nicht für das Fliegenfischen.


    Über die gummierten Kescher und Abhakmatten wird sich die Angelindustrie sicher freuen.
    Freundlicher Gruss, Martin

    "jetzt kann ich es, ...." nur eine kurzer Moment!

  14. #18
  15. Mitglied Avatar von Carsten Carstens
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    AW: Am 31.03.2019 neues Fischereigestz Hamburg verabschiedet

    Zitat Zitat von dorschgreifer Beitrag anzeigen
    Das Eis wäre mir zu dünn...., würde ich für mich klären, bevor ich in Problemlagen gerate.
    Genau so sehe ich das auch.
    Für die Schlei hatten wir vor einigen Jahren auch dieses Problem. (Ausgabestelle Arnis!)
    Man kann natürlich es darauf ankommen lassen und würde vermutlich strafrechtlich nicht belangt werden, weil das Verfahren eingestellt werden müsste. Aber ich gebe zu bedenken, dass gerade Beamte sich in einer besonderen Stellung befinden und große Probleme bekommen können, wenn gegen diese Strafverfahren anhängig werden.
    Selbst bei einer Einstellung ist nicht gesagt, dass der Dienstherr nicht noch "Recht" sprechen will. Und man darf nicht vergessen, dass während eines laufenden Verfahrens keine Beförderungen ausgesprochen werden müssen.

    Es gibt somit tatsächlich Bedenken, ich ich mit Rüdiger auf jeden Fall teile.
    Gruß Carsten

  16. #19
  17. Mitglied Avatar von degl
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    AW: Am 31.03.2019 neues Fischereigestz Hamburg verabschiedet

    Hol mir nachher in KaKi den Schein...........

    Allerdings stelle ich mir noch eine Frage:
    " Dem zu erwarteten Fang ist ein gumierter Unterfangkescher zu benutzen..........gilt das auch für Aale?

    gruß degl

    P.s. hab eigentlich so gut wie nie beim Aalfang einen Unterfangkescher benutzt
    möge der Fisch mit euch sein

  18. #20
  19. AW: Am 31.03.2019 neues Fischereigestz Hamburg verabschiedet

    Hallo degl.

    Also die "Verordnung zur Durchführung des Hamburgischen Fischerei- und Angelgesetzes (HmbFAnGDVO)", (wer hat sich diese Akronym nur ausgedacht )
    macht eigentlich ja keinen Unterscheid zwischen den Fischarten, also nehme ich an das es auch, oder gerade auch, es für den Aal gilt.

    In Paragraph §12, geht es nur um die Regelungen zum Schutz des Aals,
    aber wohl auch um die Fischer die Aale zu Erwerbszwecken fangen in den Griff zu bekommen.
    Aber auch in Parargraph §13 "Ordnungswidrigkeiten"
    Ordnungswidrig im Sinne von § 23 Absatz 1 Nummer 12 HmbFAnG handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig, ... .
    Wenn die Behörden und die Kontrolleure es erst meinen, können die einem den Tag wirklich versauen, das Rüstzeug in Form von Paragraphen habe sie ja jetzt.

    Ich kopiere den Paragraphen §12 mal hier hinein.

    §12
    (1) Wer Aale zu Erwerbszwecken fängt, hat dies vor Aufnahme
    der Tätigkeit der zuständigen Behörde anzuzeigen. In
    der Anzeige sind Angaben zum Namen, der Anschrift und dem
    Fanggebiet zu machen. Die zuständige Behörde registriert die
    Personen, die Aale zu Erwerbszwecken fangen, unter einer
    Registriernummer in einem Register.
    (2) Änderungen der in Absatz 1 Satz 2 genannten Angaben
    sind der zuständigen Behörde unverzüglich anzuzeigen. Nach
    Anzeige der Aufgabe der Aalfischerei zu Erwerbszwecken wird
    die erfasste Person aus dem Register gelöscht.
    (3) Wer Aale zu Erwerbszwecken fängt, hat für jeden Fangtag
    schriftliche Aufzeichnungen zu fertigen über
    1. das Fanggebiet,
    2. das Fanggewicht der angelandeten Aale,
    3. den prozentualen Anteil der Blankaale im Fang und
    4. die Art, die Anzahl sowie die Einsatzzeit der zum Fang verwendeten
    Fanggeräte.
    (4) Der Besatz von Gewässern mit Aalen ist nur in offenen
    Gewässern zulässig. Wer Aale besetzt, hat für jeden Besatzvorgang
    schriftliche Aufzeichnungen zu fertigen über
    1. das Besatzgewässer, das Gebiet des Besatzes,
    2. die mittlere Größe der Besatzfische und das Gesamtgewicht
    des Besatzmaterials sowie die Herkunft des Besatzmaterials.
    (5) Die Aufzeichnungen nach den Absätzen 3 und 4 sind für
    das Kalenderjahr zusammengefasst spätestens bis zum 28. Februar
    des Folgejahres an die zuständige Behörde zu übermitteln.
    (6) Im Rahmen der Erstvermarktung ist bei der Abgabe von
    Aalen in frischer oder verarbeiteter Form an Wiederverkäuferinnen
    oder Wiederverkäufer durch Personen, die Aale zu
    Erwerbszwecken fangen und ihren Betriebssitz in der Freien
    und Hansestadt Hamburg haben, die nach Absatz 1 erteilte
    Registriernummer auf allen Handels- und Transportbelegen
    auszuweisen.
    (7) In den Aufzeichnungen nach Absatz 3 ist eine entsprechende
    Eintragung über die Erstvermarktung mit der Angabe
    des Gewichts des abgegebenen Aals sowie des Namens und der
    Anschrift der Wiederverkäuferin oder des Wiederverkäufers
    vorzunehmen, wenn der Verkaufspreis 250 Euro übersteigt.
    Satz 1 gilt nicht, wenn eine Durchschrift oder Ablichtung
    eines in Absatz 1 genannten Belegs zu den Aufzeichnungen
    genommen wird, aus der die in Satz 1 genannten Angaben
    hervorgehen.
    (8) Zum Schutz des Bestandes des Aals kann die zuständige
    Behörde im Rahmen der Umsetzung von Aalbewirtschaftungsplänen
    zeitlich und räumlich begrenzt
    1. die Ausübung der Aalfischerei einschränken,
    2. die Anzahl und Beschaffenheit von Fanggeräten vorschreiben
    und
    3. die Entnahme von Aalen bezogen auf Gewässer, Gewässerteile
    oder einzelne Personen beschränken.
    Freundlicher Gruss, Martin

    "jetzt kann ich es, ...." nur eine kurzer Moment!

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