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  1. Waschbären haben Kormorane am Gülper See vertrieben

    Invasion der Pelzmützen

    w ww.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10972012/61759/

    PRIETZEN Was Gespräche mit Ministern, Kommunalpolitikern und Naturschützern sowie Verordnungen nicht lösen konnten, haben jetzt kleine Tiere mit schwarz geringeltem Fell in den Griff bekommen. Waschbären haben die Kormorane vom Gülper See vertrieben. Die Tiere seien in die Nester der Kormorane auf den Weiden am Seeufer bei Prietzen geklettert, bestätigt Rocco Buchta, Leiter der Naturparkverwaltung Westhavelland. Die Kormorane seien geflüchtet und hätten sich zunächst auf der anderen Seite des Sees an der Rhinmündung bei Kietz niedergelassen, so Buchta. Doch auch da fanden sie offenbar keine Ruhe und haben sich nun gänzlich aus der Region verzogen.

    Ganz verlassen soll die Kormoransiedlung indes nicht sein. Naturschützer wollen kleine "Pelzmützen" in den Nestern gesichtet haben. Anscheinend haben es sich Waschbären hoch oben in den Nestern bequem gemacht. Rocco Buchta will dies nicht bestreiten, hat es aber selbst noch nicht beobachten können. Zu dem Ereignis gibt es auch einen ersten Kommentar von Gerd Jendretzky. "Die Fischer sollten den Waschbären danken und ihnen ein Denkmal setzen", sagte der Rhinower Amtsdirektor. Kormorane sind nämlich leidenschaftliche Fischfresser. In den 90er Jahren lebten von der gefräßigen Vogelart nur vereinzelte Brutpaare am Gülper See. Doch dann wuchs ihr Bestand zu einer ganzen Siedlung an. Vor fünf Jahren wurden in den Weiden bei Prietzen bis zu 460 Kormoranpaare gezählt. Mit den Jungevögeln waren damals insgesamt 1000 Kormorane am Gülper See. Um ihren Appetit zu stillen, holten sie jährlich bis zu 400 Tonnen Fisch aus dem See und seinen Nebengewässern. Das brachte die Fischer in arge Bedrängnis. Als die Kormorane nicht mehr genügend Nahrung im Gülper See fanden, zogen Brutpaare weiter ins Umland, etwa zum Hohennauener See. Aber immerhin hielten sich im vergangenen Jahr noch rund 180 Brutpaare am Gülper See auf.

    In den letzten Jahren gab es viele Gespräche zu dem von den Kormoranen verursachten rapiden Rückgang des Fischbestandes im Gülper See. Aber sichtliche Ergebnisse wurden nicht erreicht. Die Landesregierung verabschiedete auch eine Kormoranverordnung, mit der eine Vergrämung und der Abschuss der Vogelart möglich wurden, allerdings nur außerhalb von Naturschutzgebieten. Im Naturschutzgebiet Gülper See konnte die Verordnung nicht angewandt werden.

    Die Freude über das Verschwinden der gefräßigen Vögel könnte indes getrübt werden. Denn der Waschbär ist auch nicht ohne. Jäger schätzen ein, das es mittlerweile in der Region genauso viele Waschbären wie Füchse gibt. Die ursprünglich aus Nordamerika kommenden Waschbären haben keine natürlichen Feinde und richten besonders in der Landwirtschaft erhebliche Schäden an. ns
    Gruß und Petri Uwe

  2. #2
  3. Mitglied Avatar von Meerelb
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    AW: Waschbären haben Kormorane am Gülper See vertrieben

    Tja Schwarz Weis gestreift in das beste was passieren kann. Für die Natur ist es der Waschbär und beim Handball......
    https://ezigarettenleben.de/ezigaret...-nicht-schuld/ an Zigarettenstummel in der Umwelt.

  4. #3
  5. AW: Waschbären haben Kormorane am Gülper See vertrieben

    Da geht der eine Plagegeist und schon kommt der nächste....

    Man sagt das man dem Kormoran auch wenn man ihn gänzlich zum Abschuss frei geben würde nicht nicht Herr werden würde. Angeblich müsste man an die Nester ran und die Eier behandeln....

    Aber wie gesagt... Geht der eine kommt der nächste!
    ANGLER STERBEN NIE.....
    DIE RIECHEN NUR SO! ! ! !

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