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    #1
  1. Mitglied Avatar von cesare
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    Fisch gefangen und nu?

    Moin,

    ich habe als Anfängen noch haufenweise, sicher für so manchen, lächerliche Fragen.

    1. Wenn ich ein Fisch gefangen habe, jedoch noch lange nicht nach Hause möchte und weiter angeln will, was mache ich am besten mit dem Fisch. Töten und in den Eimer legen mit Wasser gefüllt, in eine Tüte? Soll er lebendig bleiben, bis ich abfahre? Ich habe es eigentlich immer so gehalten, dass ich den Fisch töte und dann in einen Eimer ohne Wasser lege. Ich habe nun schon so unterschiedliche Meinungen gehört, nun wollte ich Euch mal fragen.

    2. Ich habe gelesen, dass es nicht reicht, den Fisch nur zu töten, durch einen Schlag auf den Kopf sondern es sollte auch der Schnitt am "Hals" erfolgen, damit sich der Fisch nicht nach der Betäubung quält. Bei so manchen Anglern habe ich allerdings gesehen, dass sie den Fisch nur einen Schlag auf den Kopf geben, Haken lösen und dann den Fisch nicht weiter verarbeiten?

    Grüße cesare.

  2. #2
  3. Mitglied Avatar von Beliebt
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    AW: Fisch gefangen und nu?

    Waidgerecht versorgen heisst betäuben (Schlag auf den Kopf bis der Augendrehreflex ausbleibt) und dann töten (Herzstich oder Kiemenquerschnitt). So ist es bis auf Aal und Plattfisch Vorschrift!

    Wie der Fisch danach "gelagert" wird bleibt jedem selbst überlassen. Ich ziehe es vor meine Fische in der warmen Jahreszeit in einer Kühlbox zu lagern damit sie frisch bleiben. Je nachdem wie viel Zeit ich beim angeln habe bleibt der Fisch dabei am Stück, wird ausgenommen oder gleich in Filets geschnitten.

    Achtung: Fischabfälle beim gehen nicht vergessen

  4. #3
  5. Mitglied Avatar von cesare
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    AW: Fisch gefangen und nu?

    Ich habe gerade mal etwas Passendes gefunden, zum Thema:

    Der Kiemenrundschnitt

    Beim Kiemenrundschnitt hebst du den Kiemendeckel des Fisches an, so dass du die Kiemen siehst. Dann stichst du dein Messer hinter dem letzten Kiemenbogen durch den Fisch hindurch und schneidest nach unten in Richtung Kehle des Fisches einfach entlang des Kiemenbogens (also wieder leicht nach vorn) bis der Schnitt zur Kehle hin offen ist. Dabei werden die Hauptblutgefäße zwischen Kiemen und Herz durchtrennt. Bei diesem Schnitt kann man wirklich nicht viel falsch machen. Wenn man in richtig anwendet, dann blutet es stark, teilweise pulsierend, da das Herz das Blut aus dem Fisch pumpt. Das ist auch ein weiterer Vorteil dieses Schnittes: Der Fisch blutet schnell und vollständig aus. Dadurch verdirbt er nicht so schnell und es wirkt sich auch positiv auf den Fleischgeschmack des Fisches aus.

  6. #4
  7. Moderator Avatar von Elbaalsucher
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    AW: Fisch gefangen und nu?

    Zitat Zitat von cesare Beitrag anzeigen
    Moin,

    ich habe als Anfängen noch haufenweise, sicher für so manchen, lächerliche Fragen.

    1. Wenn ich ein Fisch gefangen habe, jedoch noch lange nicht nach Hause möchte und weiter angeln will, was mache ich am besten mit dem Fisch. Töten und in den Eimer legen mit Wasser gefüllt, in eine Tüte? Soll er lebendig bleiben, bis ich abfahre? Ich habe es eigentlich immer so gehalten, dass ich den Fisch töte und dann in einen Eimer ohne Wasser lege. Ich habe nun schon so unterschiedliche Meinungen gehört, nun wollte ich Euch mal fragen.

    2. Ich habe gelesen, dass es nicht reicht, den Fisch nur zu töten, durch einen Schlag auf den Kopf sondern es sollte auch der Schnitt am "Hals" erfolgen, damit sich der Fisch nicht nach der Betäubung quält. Bei so manchen Anglern habe ich allerdings gesehen, dass sie den Fisch nur einen Schlag auf den Kopf geben, Haken lösen und dann den Fisch nicht weiter verarbeiten?

    Grüße cesare.
    Zu1:
    Ich nehm meist eine Kühlbox um meinen Fisch bis zur Heimfahrt frisch zuhalten.

    Zu 2:
    Wird einem eigentlich bei der Fischereischeinprüfung erklärt.
    Gruß Elbaalsucher(Stefan)

  8. #5
  9. Mitglied Avatar von Mela
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    AW: Fisch gefangen und nu?

    Zitat Zitat von cesare Beitrag anzeigen
    Ich habe gerade mal etwas Passendes gefunden, zum Thema:

    Der Kiemenrundschnitt

    Beim Kiemenrundschnitt hebst du den Kiemendeckel des Fisches an, so dass du die Kiemen siehst. Dann stichst du dein Messer hinter dem letzten Kiemenbogen durch den Fisch hindurch und schneidest nach unten in Richtung Kehle des Fisches einfach entlang des Kiemenbogens (also wieder leicht nach vorn) bis der Schnitt zur Kehle hin offen ist. Dabei werden die Hauptblutgefäße zwischen Kiemen und Herz durchtrennt. Bei diesem Schnitt kann man wirklich nicht viel falsch machen. Wenn man in richtig anwendet, dann blutet es stark, teilweise pulsierend, da das Herz das Blut aus dem Fisch pumpt. Das ist auch ein weiterer Vorteil dieses Schnittes: Der Fisch blutet schnell und vollständig aus. Dadurch verdirbt er nicht so schnell und es wirkt sich auch positiv auf den Fleischgeschmack des Fisches aus.
    Es wäre nett, wenn du uns auch mit dazu schreibst, wo du das gefunden hast. Also die Quellenangabe.
    LG Mela ...und manchmal ist der Akku von meinem Heiligenschein leer

  10. #6
  11. LSFV-Pressesprecher Avatar von Michael Kuhr
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    AW: Fisch gefangen und nu?

    Kleine Anmerkung am Rande: Demnächst wird es zwei neue LSFV-Filme über das Filitieren von Fischen geben - Hecht und Barsch sind die Protagonisten, die sich von einem chirurgisch tätigen Mediziner haben "bearbeiten" lassen. Übrigens: Beide Fische wurden natürlich auch von dem Mediziner gefangen...
    Michael Kuhr, LSFV-Pressesprecher

  12. #7
  13. Mitglied Avatar von TobiTwister
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    AW: Fisch gefangen und nu?

    Moin cesare.
    1.Wenn ich nur kurz unterwegs bin schlage ich den Fisch in ein feuchtes Tuch und stecke das ganze in eine Plastiktüte oder ich lege das tuch über den Fisch im Eimer. Bei längeren Touren oder im Sommer ist die Kühlbox für mich unverzichtbar.
    2. Es reicht nicht den Fisch zu betäuben! Er muss durch einen Stich ins Herz getötet werden. Die Methode mit dem Kiemenrundschnitt kannte ich bis eben nicht, hört sich aber vertretbar an.
    Gruß Tobi

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