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Angeln am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) Der Nord-Ostsee-Kanal kann von Kiel bis Brunsbüttel beangelt werden. Die meistbefahrene Wasserstraße der Welt bietet besonders attraktive Möglichkeiten zum Kanalangeln.

Störfund im NOK

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#1
Alt 29.06.08, 19:00
Aal-Micha
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Störfund im NOK

hatten gestern wieder gemeinschaftsangeln vom Angelverein in Steinrade es war auf deutsch gesagt alles sch...! es wurde 1 aal, 2Zander und 2 barsche gefangen und ich habe nichts bekommen. Das war mein schlechtestes Angeln am Kanal seit ich vor 13 Jahren angefangen habe am Kanal zu Angeln nicht ein einzigen Biss hab ich gehabt und damit war ich auch nicht der Einzigste. Ich gebe auch dem Kanalfischer aus Rade die Schuld der war jetzt in den letzten 2 Wochen fast täglich mit netze und reusen im Sehestedter bereich in gange. Und nach meiner erfahrung aus den letzten Jahren brauch man auch nur bis zur ersten juni Woche dort auf Aal Angeln weil dann noch kaum oder gar nicht mehr gefangen wird auf Grund des Fischers und der ganzen vielen Zanderangelei. naja aber


Datum:28.06.08
Beißzeit:----
Ort:Steinrade
Windrichtung und Stärke: schwacher bis kein Westwind
Wetter:Bewölkt
Köder:Tauwurm ,Bienenmade
Fischart:Aal
Anzahl:
Gewicht:---------
Länge:---------
Besonderes: Als wir gesten dort ankamen und Plätze ausstecken wollten haben wir am Ufer auf den Steinen einen Toten STÖR von Sage und Schreibe 1,35 m gefunden und ca 30 kg das schlimme als wir 10 m weiter gegangen sind lag da noch einer der schon mehr zerfressen war und kein Kopf mehr hatte im Meter bereich. Wenn man das so sieht tut es mir ja in der Seele weh so ein edlen und auch seltenen Fisch bei uns am Kanal finden zu müssen und nicht an der angel landen zu können. Also so wie die verletzungen der Fische aussahen bin ich zu 100% davon uberzeugt das die Fische sich in dem Netz von dem Fischer verfangen haben und sich das Netz in den Fisch geschnitten hat ( siehe Bild ) und sie an den Verletzungen verendet sind naja macht euch selbst ein Bild und schreibt euren Kommentar was ihr davon halltet.

Geändert von Aal-Micha (20.06.10 um 18:15 Uhr).
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Aal-Micha ist offline
#2
Alt 01.07.08, 15:25
Aal-Micha
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http://www.anglerforum-sh.de/showthread.php?t=6153

Noch mal nen Kommentar zu den störbildern leider kann man nicht wirklich aus dem grund das ich nur mit dem Handy fotografiert habe sehen wie gewaltig der fisch war hat bestimmt nen Körperdurchmesser von 30 -40 cm gehabt

Zitat:
Besonderes: Als wir gesten dort ankamen und Plätze ausstecken wollten haben wir am Ufer auf den Steinen einen Toten STÖR von Sage und Schreibe 1,35 m gefunden und ca 30 kg das schlimme als wir 10 m weiter gegangen sind lag da noch einer der schon mehr zerfressen war und kein Kopf mehr hatte im Meter bereich. Wenn man das so sieht tut es mir ja in der Seele weh so ein edlen und auch seltenen Fisch bei uns am Kanal finden zu müssen und nicht an der angel landen zu können. Also so wie die verletzungen der Fische aussahen bin ich zu 100% davon uberzeugt das die Fische sich in dem Netz von dem Fischer verfangen haben und sich das Netz in den Fisch geschnitten hat ( siehe Bild ) und sie an den Verletzungen verendet sind naja macht euch selbst ein Bild und schreibt euren Kommentar was ihr davon halltet.
@ Aal-Micha,

nun warscheinlich schon zu spät....., Aber das ALR und dort ganz besonders Siegfried Spratte wäre Dankbar für jeder Meldung über Störsichtungen in SH. Das wissen nur leider zu wenige, deshalb unbedingt weitergeben.

Ich gehe bei diesen Stören mal davon aus, dass es sich bei diesen Exemplaren zu 99,9% nicht um die heimische Art handelt, sondern, dass diese von wem auch immer besetzt wurden..... Das wäre dann eventuell sogar ein Verstoß gegen das Landesfischerigesetz, dann bestünde event. sogar eine Entnahmepflich. Ich würde mir die Unterscheidung aber auf jeden Fall auch nicht zutrauen.

Habe gestern beim Angeln in Strohbrück mit nem Fischer gesprochen. Der war gerade dabei, seine Netze vor der Eiderschleuse auszulegen. Er erzählte, das in der Nähe von Sehestedt (glaub ich), einem Züchter ca. 250 Störe von 1m - 1,5m aus seinem Zuchtbecken entkommen sind und er die Aufgabe vom LSFV hätte, sie wieder aus dem Kanal zu fischen.

Zitat:
Zitat von Andy Beitrag anzeigen
Er erzählte, das in der Nähe von Sehestedt (glaub ich), einem Züchter ca. 250 Störe von 1m - 1,5m aus seinem Zuchtbecken entkommen sind und er die Aufgabe vom LSFV hätte, sie wieder aus dem Kanal zu fischen.
So etwas habe ich mir schon gedacht. Mich wundert nur immer wieder, dass solche Dinge passieren können. Gibt es für solche Fischzüchter, insbesondere bei fraglichen Fischarten denn keine doppelte Absicherung?
__________________
LG Micha
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Aal-Micha ist offline
#3
Alt 01.07.08, 15:59
Achim Stahl
Moderator
 
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AW: Kommentare zu den NOK Fangmeldungen

Moin,

Zitat:
Zitat von Andy Beitrag anzeigen
(...)und er die Aufgabe vom LSFV hätte, sie wieder aus dem Kanal zu fischen.
Es wäre doch auch mal ein ganz netter Zug von unserem Verband, diese nicht unattraktive Aufgabe an seine Mitglieder weiterzuleiten!

Es fänden sich bestimmt genug Interessierte, die sich hier an einem gezielten Hegefischen beteiligen würden, auch ganz ohne Pokale.


Viele Grüße!


Achim
__________________
Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Fischlein her.

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Achim Stahl ist offline
#4
Alt 01.07.08, 16:01
Uwe
Co-Administrator
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Elbe, ELK, NOK
 
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Beiträge: 8.830
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AW: Störfund im NOK

Das Thema habe ich aus den Fangmeldungen abgetrennt und neu eröffnet, leider ist beim zusammenfügen der Beiträge von Dorschgreifer ein kleines Missgeschick passiert......
__________________
Gruß & Petri Uwe

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Uwe ist offline
#5
Alt 01.07.08, 17:13
Martin Purps
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AW: Störfund im NOK

Die Angelegenheit ist bei Rüdiger Neukamm, Biologe der Hegegemeinschaft NOK/LSFV in besten Händen und das ALR/Fischereiamt ist mit dem Dezernenten Siegfried Spratte auch kompetent am Ball. Es ist dort etwas passiert, was sich leider nicht immer vermeiden läßt . Das Aneignen von Fischen dieser Art ist in diesem Fall besser Sache eines Berufsfischers. Die Idee eines Hegefischens ist natürlich prinzipiell nicht schlecht, aber es geht hier nicht um Hege.
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Martin Purps ist offline
#6
Alt 01.07.08, 18:00
dorschgreifer
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AW: Störfund im NOK

Zitat:
Zitat von Uwe Beitrag anzeigen
leider ist beim zusammenfügen der Beiträge von Dorschgreifer ein kleines Missgeschick passiert......
Da stirbt keiner von, grundsätzlich ist es ja da.
__________________
Gruß Dorschgreifer Angeln in der Stör

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dorschgreifer ist gerade online
#7
Alt 02.07.08, 11:41
Achim Stahl
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AW: Störfund im NOK

Moin,

Zitat:
Zitat von Martin Purps Beitrag anzeigen
(...) Das Aneignen von Fischen dieser Art ist in diesem Fall besser Sache eines Berufsfischers. Die Idee eines Hegefischens ist natürlich prinzipiell nicht schlecht, aber es geht hier nicht um Hege.

Dann muß ich jetzt doch noch mal nachfragen:

Worum geht es denn?

Ich dachte, die Störe sollten gezielt wieder herausgefischt werden, weil sie im NOK keine heimische und deshalb unerwünschte Fischart sind. Das gezielte Befischen einer bestimmten Fischart, um sie aus dem Gewässer zu entfernen, ist in meinen Augen ganz klar eine Hegemaßnahme.

Ich nehme mal an, dass der Fischer die Störe verkaufen wird. Wieso sind sie dann bei ihm in besserer Hand als bei den organisierten Anglern, die die Störe sicherlich auch sinnvoll verwerten können? Dass zwei tote Störe mit Netzverletzungen angeschwemmt wurden, spricht ja auch nicht gerade dafür...

Ich würde mir, wenn so etwas passiert, etwas mehr Transparenz und Information seitens des Landesverbands wünschen. Es muß doch wirklich nicht sein, dass man diese Informationen, wie hier geschehen, über mehrere Ecken hintenherum erhält, während der eigene Verband längst aktiv tätig ist.

Aber vielleicht klärt uns ja mal jemand auf, und ich kann mir mein spekulieren sparen...


Viele Grüße!


Achim
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Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Fischlein her.

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Achim Stahl ist offline
#8
Alt 02.07.08, 12:09
Martin Purps
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AW: Störfund im NOK

Es ist nicht die Angelegenheit des Landesverbandes, die Hegegemeinschaft ist da dran, die natürlich durch den LSFV vertreten wird. In diesem Fall betrifft es zunächst den Berufsfischer und die Fischereiverwaltung. Die Informationen sollten dann auch aus dieser Richtung kommen, ich glaube die können dann auch gerne weitergegeben werden. Der LSFV teilt sich den Kanal mit den Berufsfischern und ist nicht deren Vorgesetzter.

Zitat:
Das gezielte Befischen einer bestimmten Fischart, um sie aus dem Gewässer zu entfernen, ist in meinen Augen ganz klar eine Hegemaßnahme.
Sehe ich auch so. Nur gibt es Fälle wo es etwas heikel ist. Ich möchte mal an den Fall erinnern, dass in der Kieler Förde Netzkäfige einer Firma mutwillig beschädigt wurden, aus denen dann hunderte kapitale (~3,5 kg) Lachsforellen (Regenbogenforellen) entkamen. Wer dann zu einem Hegefischen aufruft, macht sich mindestens nicht beliebt, von weiteren Konsequenzen mal abgesehen. Nur ein Schelm kommt auf die Idee, dass da ein uns nicht fremdes Interesse dahinter stand. Wie es sich bei dem aktuell besprochenen Fall verhält ist mir nicht bekannt und bis dahin will ich auch nicht allzuviel spekulieren.

Wer sich einen Stör aus dem Kanal aneignet warum nicht. Es ist niemand akut bedroht, auch keine Fischart. Die Meldung von Fängen ist durchaus von Interesse, aber hinsichtlich der Fischereiausübung im NOK ist der Vorgang nicht weiter von Bedeutung, es kann weiter wie üblich geangelt werden. Sollte sich daran etwas ändern, gibt es natürlich sofort Nachricht.

Im übrigen bin ich auch nur geringfügig besser informiert und warte mal geduldig, was nun herausgefunden wird, dann wird es wohl auch etwas zu vermelden geben.
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Martin Purps ist offline
#9
Alt 02.07.08, 13:20
Fischfinger
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AW: Störfund im NOK

Der heimische Stör hat ja ganzjährig Schonzeit. In diesem Falle handelt es sich, wie ich das verstanden habe, um keine heimische Art. Wie kann man das unterscheiden oder ist es quasi auszuschließen, dass man den heimischen Stör fängt. Wenn ja, könnte man also bedenkenlos (wenn man zufällig mal einen erwischt und das Angelgerät das aushält) den Fisch mit nach hause nehmen?
Gruß Ulf
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#10
Alt 02.07.08, 13:39
Martin Purps
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AW: Störfund im NOK

Der Atlantische oder Gemeine Stör (Acipenser sturio, um den es meistens geht) gilt nach der Roten Liste S-H als ausgestorben oder verschollen. Der Baltische Stör (Acipenser oxyrinchus), dessen historisches Verbreitungsgebiet die Ostsee ist, wird ganz aktuell gefördert, die andere Art folgt.

Informationen zu diesem Projekt:
Der Stör kommt zurück

Es ist nahezu ausgeschlossen, dass man einen Stör dieser beiden Arten fängt. Wehe dem, der den letzten seiner Art am Haken hat , kleiner Scherz. Man sollte den Fang in jedem Fall an das Fischereiamt in Kiel melden, der Biologe Siegfried Spratte ist Störspezialist und kann jegliche Auskunft geben. Eine Foto ist immer hilfreich.

Weiterführende Informationen gibt es hier:
Gesellschaft zur Rettung des Störs

Mein Tip: Im Internet Bilder der verschiedenen Arten suchen und ausdrucken, mit an den Kanal nehmen, die Bestimmung ist nicht schwer. Wer ein Fischbestimmungsbuch hat (hat ja jeder Angler heutzutage ) liegt vorne. Den "Falschen" kann man dann mit nach Hause nehmen, ist ja gutes Fischereirecht.
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Martin Purps ist offline
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