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    #1
  1. Ein Boot voller Dorsch

    Moin Moin!!

    War gestern los mit meinem Aluboot auf der Ostsee. Hier der kleine Bericht zur Tour.
    Fotos zum Bericht sind unter h ttp://www.der-norden-angelt.de/fangberichte.htm zu sehen.
    Viel Spaß beim lesen.

    Sven


    Nach 4 Wochen Reha, sollte nun endlich ein Tag zum angeln anrücken.
    Schon morgens um 5.30 Uhr klingelte mein Wecker. Kaffee aufsetzen, in der Zwischenzeit das Auto beladen und dann noch in Ruhe ein paar Brote und denKaffee verzehren. Pünktlich um 6.30 Uhr stand dann auch Finn vor der Tür.Auch sein Angelgerät wurde im Galaxy verstaut und schon ging es Richtung Damp.
    Gegen 7.00 Uhr waren wir dann am Hafen. Ein kurzer Plausch mit dem Hafenmeisterum einige Angeltermine für die Zukunft zu sichern und dann war unser dritter Mann auch am Hafen angelangt. Bert hatte unser Boot im Schlepptau, welches wir nun auch zügig ins Wasser ließen. Das Wetter zeigte sich einigermaßen kooperativ. Wind in der Stärke 3 aus Süd. Dazu bedeckter Himmel, ließen hoffen, dass uns ein schöner Angeltag bevor stand.
    Bevor wir nun los fuhren, wurden die Ruten mit Buttlöffeln und Seeringelwürmer versehen. Nun legten wir ab, um kurz darauf den Damper Hafen zu verlassen. Kaum raus aus den Hafen wendeten wir und nach links um nach 300 Metern den ersten Stopp einzulegen. Ein paar Meter weiter, lag schon ein weiteres Boot mit 2 Anglern.
    Dieser Anblick ließ vermuten, dass wir nun hier richtig lagen Schnell waren die Löffel im Wasser. Doch nach einer viertel Stunde, kamen uns doch die ersten Zweifel, ob wir hier richtig waren. Eigentlich war dies hier immer ein Top-Platz zum Platten schnappen.. Knappe 2 Stunden versuchten wir den Butt zu überlisten doch nichts passierte. Wir entschlossen uns, einen langen Platzwechsel zu machen, da bekam Finn einen Megabiss. Was nach einem harten Drill raus kam seht ihr am Bild
    Wir verlegten das Boot um knappe 2,5 Seemeilen. Auch die Köder wurden gewechselt. Nun wurden die neuen Andriftpilker vom Anglerboard und PMangeln eingesetzt. Die Wassertiefe betrug knapp 16-17 Meter. Bert und Finn angelten mit den Andriftpilkern, während ich einen Fischpilker von PMangeln benutzte. Es dauerte nur wenige Minuten als Bert seinen ersten Biss bekam. Nach längerem Drill hatte er einen schönen Dorsch im Boot.. 2 Minuten später durfte ich auch meinen ersten Dorsch über die Reling hieven. Nun fehlte nur noch Finn. Er musste noch auf seinen Grundleopard warten. In der Zwischenzeit bekam ich immer wieder erneut Bisse. Ein schöner Dorsch nach dem anderen landeten im Boot. Nun bekam Finn auch endlich seinen ersten Leo-Biss. Nach dreiminütigen Drill hatte er ihn bezwungen und im Bord
    Witzigerweise fingen wir alle Fische in der Abdrift. Auch das Wetter wurde immer besser, strahlende Sonne, der Wind ließ nach fast bis zur absoluten Windstille und Temperaturen um die 20° Grad. 50 Meter neben uns driftete ebenfalls ein Kleinboot mit 3 Mann Besatzung. Auch hier wurden Dorsche gezogen bis zum umfallen. Eine kurze Fotopartie von den drei konnte ich beim drillen machen. Hier das Ergebnis.
    Gegen 15.00 Uhr war uns nicht mehr nach Dorschen zu Mute. Wir wollten doch noch gerne ein paar Platte mit auf dem Teller haben. Im Boot befanden sich knapp 50 Kilo Dorsch, wobei ca. 20 Dorsche unter 50 cm zurück gesetzt wurden. Auch im Nachbarboot wurden fast ausschließlich Dorsche zwischen 50 und 70 cm gefangen. Wir entschlossen uns, es noch einmal vor dem Damper Hafen zu versuchen. Kaum dort angekommen, konnte Bert einen Butt verhaften. Leider recht klein. Auf einmal wurde ich von einem anderen Boot aus angerufen!! Schnell erkannte ich die beiden!! Es handelte sich um Marco und Iris. Beide sind begeisterte Buttjäger. Nach einem kurzen Smalltalk erfuhren wir, dass sie schon die ganze Zeit hier vor Damp angelten. In der 7 Meter Linie konnten sie 4 schöne Dorsche und 2 gute Platten verhaften. Noch ein paar Minuten angeln und dann entschlossen wir uns, Feierabend zu machen. Im Hafen angekommen, wurden wir von vielen Schaulustigen empfangen. Schnell war das Boot aufgeslippt und die Angelausrüstung verstaut. Von den Schaulustigen erfuhren wir in der Zwischenzeit, dass die letzten Tage alle Angler wenig gefangen hatten. Wir waren aber alle drei sehr zufrieden mit unserer Ausbeute. Jeder mit knapp 17 kg Dorsch im Handgepäck. Auf nach Hause zum filetieren und entspannen von diesem herrlichen Angeltag.

  2. #2
  3. Thomas
    Gast

    AW: Ein Boot voller Dorsch

    Moin Sven,

    klasse Bericht, und Petri zu den Fischen.
    Freut mich zu hören, dass Du wieder "fit" bist!

  4. #3
  5. Fischereiaufseher
    des LSFV-SH
    Nord Ostsee Kanal

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    AW: Ein Boot voller Dorsch

    Dickes Petri Heil zu deinem Fang.
    Viele Grüße Marco

    "Zum Glück gehört, dass man irgendwann beschließt, glücklich zu sein." -Klaus Löwitsch-

  6. #4
  7. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Ein Boot voller Dorsch

    Auch von mir Petri zu den Fischen und toller Bericht.

    Seit dem das Slippen in Damp so kompliziert geworden ist, war ich in der gegend nicht mehr. Sollte ich vielleicht mal wieder angreifen.
    Gruß Dorschgreifer
    https://www.anglernord.de

  8. #5
  9. AW: Ein Boot voller Dorsch

    Zitat Zitat von dorschgreifer Beitrag anzeigen
    Auch von mir Petri zu den Fischen und toller Bericht.

    Seit dem das Slippen in Damp so kompliziert geworden ist, war ich in der gegend nicht mehr. Sollte ich vielleicht mal wieder angreifen.
    Kompliziert?? Eigentlich nicht. 10 Euronen und Attacke. Habe da noch nie schlechte Erfahrung gemacht. Und ein großes Plus ist es man braucht nicht weit zum Fisch fahren.

    Sven

  10. #6
  11. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Ein Boot voller Dorsch

    Zitat Zitat von Nordangler Beitrag anzeigen
    Kompliziert?? Eigentlich nicht. 10 Euronen und Attacke. Habe da noch nie schlechte Erfahrung gemacht. Und ein großes Plus ist es man braucht nicht weit zum Fisch fahren.

    Sven
    Ich finde es schon kompliziert, wenn man den Bootstrailer aus dem Hafenbereich bringen muß (im näheren Umkreis kann man den i.d.R. nicht absellen). Dann mit dem Auto wieder in den Hafen und abends umgekehrt. vor Kurzem habe ich gesehen, das jetzt sogar eine Kette vor der Slippanlage ist.

    Wenn man morgends um 06:00 Uhr kommt und abends um 18:00 Uhr wieder verschwindet, kommen auch noch 11,-€ Parkgebühren hinzu (eine Stunde ist ja frei).

    Ich habe dort vor gut 3 Jahren das letzte mal geslippt, da war es noch angenehm. Um 06:00 kommen, Boot slippen, Auto mit Trailer auf dem Parkplatz bei der Slippe abstellen, Briefumschlag mit 10,-€ und einem Zettel mit Name und Fahrzeugdaten in den Briefkasten beim Hafenmeister werfen und ab auf die Ostsee. Bei der Rausfahrt hat man dann noch kurz hinter der Mohle angehalten und nett mit dem Hafenmeister geklöhnt, wenn er seine Reusen kontrolliert hat. Das war noch Service!

    Der Hafenmeister kann da ja nichts für, er hat selbst gesagt, dass es ihm nicht passt, aber er kommt gegen die Leitung dort auch nicht gegenan.


    Oder sollte sich da irgend etwas geändert haben??
    Gruß Dorschgreifer
    https://www.anglernord.de

  12. #7
  13. Mitglied Avatar von Matze
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    AW: Ein Boot voller Dorsch

    Super Fang! Ein dickes Petri Heil an Euch drei von mir!
    Gruß Matze
    Wo sind bloß die Barsche im Größen Plöner See? Angel ist eine mühsame Art sich auszuruhen

  14. #8
  15. Mitglied Avatar von Michi
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    AW: Ein Boot voller Dorsch

    Schöner Bericht, dickes Petri zu Euren Fängen, das lässt ja Hoffnung aufkeimen.
    Liebe Grüße, Michi, und immer schön fröhlich bleiben

  16. #9
  17. AW: Ein Boot voller Dorsch

    Zitat Zitat von dorschgreifer Beitrag anzeigen
    Ich finde es schon kompliziert, wenn man den Bootstrailer aus dem Hafenbereich bringen muß (im näheren Umkreis kann man den i.d.R. nicht absellen). Dann mit dem Auto wieder in den Hafen und abends umgekehrt. vor Kurzem habe ich gesehen, das jetzt sogar eine Kette vor der Slippanlage ist.

    Wenn man morgends um 06:00 Uhr kommt und abends um 18:00 Uhr wieder verschwindet, kommen auch noch 11,-€ Parkgebühren hinzu (eine Stunde ist ja frei).

    Ich habe dort vor gut 3 Jahren das letzte mal geslippt, da war es noch angenehm. Um 06:00 kommen, Boot slippen, Auto mit Trailer auf dem Parkplatz bei der Slippe abstellen, Briefumschlag mit 10,-€ und einem Zettel mit Name und Fahrzeugdaten in den Briefkasten beim Hafenmeister werfen und ab auf die Ostsee. Bei der Rausfahrt hat man dann noch kurz hinter der Mohle angehalten und nett mit dem Hafenmeister geklöhnt, wenn er seine Reusen kontrolliert hat. Das war noch Service!

    Der Hafenmeister kann da ja nichts für, er hat selbst gesagt, dass es ihm nicht passt, aber er kommt gegen die Leitung dort auch nicht gegenan.


    Oder sollte sich da irgend etwas geändert haben??
    Als erstes ist ein neuer Hafenmeister im Amt. Dann konnten wir unser Trailer stehen lassen. Gab kein Ärger deswegen. Die ersten 2 Stunden sind frei und dann haste Recht. Jede Stunde 1 Euro. Aber mit 2-3 Mann ist das in meinen Augen nicht teuer. Auch wenn ich allein bin, zahle ich es gerne. Vor allem deshalb, weil ich weiß, dass ich zu 90% mich dort mit Fisch reichlich eindecke.
    Unser Hobby ist halt nicht billig.


    Sven

  18. #10
  19. Mitglied Avatar von dorschgreifer
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    AW: Ein Boot voller Dorsch

    Zitat Zitat von Nordangler Beitrag anzeigen
    Als erstes ist ein neuer Hafenmeister im Amt. Dann konnten wir unser Trailer stehen lassen. Gab kein Ärger deswegen. Die ersten 2 Stunden sind frei und dann haste Recht. Jede Stunde 1 Euro. Aber mit 2-3 Mann ist das in meinen Augen nicht teuer. Auch wenn ich allein bin, zahle ich es gerne. Vor allem deshalb, weil ich weiß, dass ich zu 90% mich dort mit Fisch reichlich eindecke.
    Unser Hobby ist halt nicht billig.
    Sven
    Am Preis habe ich es auch nicht festgemacht (da gebe ich auch genug für anderes aus), was mich hauptsächlich störte, war die Gurkerei mit dem Trailer. Wenn das jetzt wieder geht, dann macht es auch wieder Sinn dort hin zu fahren. Wie ist es denn mit der Kette, ist man jetzt an bestimmte Zeiten gebunden und darf man dort auch über Herbst/Winter slippen?
    Gruß Dorschgreifer
    https://www.anglernord.de

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